Trendlinien
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Trendlinien sind im Forex ein beliebtes Tool der technischen Analyse. Jeder Markt, egal ob Forex, Aktien, Rohstoffe oder Anleihen befindet sich immer in einer der drei folgenden Phasen. In einem Aufwärtstrend, in einem Abwärtstrend oder in einer Seitwärtsbewegung.
Trendlinien agieren oft als Widerstand und Unterstützung wie man an dem angehängten Chart gut erkennen kann. Ich habe eine Trendlinie von dem tiefsten Punkt des Charts zum nächsthöheren signifikanten Tiefpunkt gezeichnet. Als der Markt dann weiter gestiegen ist und es danach zu einer Korrektur kam, ist der Preis zweimal zur Trendlinie zurückgesprungen, um dann umzukehren und wieder zu steigen.
Wie zeichnet man aber nun eine Trendlinie?
Die Definition eines Aufwärtstrends ist, dass der Markt höhere Hochpunkte und höhere Tiefpunkte macht (higher highs and higher lows). Dies kann man gut durch eine Trendlinie wie sie auf dem Chart zu finden ist, veranschaulichen. Hier taucht aber schon das erste Problem auf. Es gibt keine festen Regeln, wie man genau eine Trendlinie zu zeichnen hat. Viele Trader haben sich jedoch darauf geeinigt, dass für Trendlinien nur die Balken heranzieht, bei denen jeweils die zwei Balken links und rechts daneben einen höheren tiefsten Punkt haben als der Balken, mit dem die Trendlinie verbunden wird. Ein Blick auf den Chart verrät, dass auch dies gegeben ist. In einem Aufwärtstrend werden immer die Tiefpunkte verbunden, in einem Abwärtstrend die Hochpunkte.
Allerdings gibt es auch Kanäle (channels), die die Balken von oben und unten einschließen.
Trendlinien können natürlich auch dazu benutzt werden, um zu erkennen, wann ein Trade vorbei ist. Beim Bruch der Trendlinie Anfang Januar (der Markt hat weit unter der Trendlinie geschlossen) war die Wahrscheinlichkeit, dass der Trend vorbei ist sehr hoch. Genau das ist auch eingetreten und der Markt ist mehrere hundert Pips
nach unten gerutscht. Dieses Wissen kann man natürlich nutzen, indem man seinen Stop Loss unter der Trendlinie setzt.