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Archiv für ‘ForexBlog’ Category

Jan-17-2011

Forex - Devisenmarkt

Währungen suchen die Richtung

Wie der Dax, so kann sich auch der Euro gegen den US-Dollar in jüngster Zeit nicht richtig entscheiden, wie es weitergehen soll. Das neue Jahr hat verhalten begonnen, und glaubt man den Auguren allerorten, könnte sich das Seitwärtsgeplänkel fortsetzen. Das ist bei den widersprüchlichen Nachrichten und der Verflechtung der Finanzmärkte auch kein Wunder. Die 2008er Finanzkrise scheint zwar überwunden, ein Crash ist nicht in Sicht (war er das jemals?), aber an stabile Trends mag wohl niemand so recht glauben. Dabei strebt der Dow Jones, allen Warnungen des US-Finanzministers Geithner vor einem Staatsbankrott zum Trotz, gleichmäßig und geradezu mustergültig nach oben.

Die Europäer sind mit der Diskussion über ihren Rettungsschirm für die PIIGs beschäftigt, was der Währung keinen Auftrieb gibt. Am heutigen Montag, dem 17.01.11, treffen sich die Finanzminister der Euro-Gruppe, einen Befreiungsschlag erwarten die Marktteilnehmer jedoch nicht. Zu groß sind die Differenzen zwischen Berlin und Brüssel über die Aufstockung der bereitzustellenden Mittel, als dass schnelle Einigung über die weitere Ausgestaltung des EFSF genannten Eurorettungsschirms erwartet werden kann. Zudem hatte der Eurodollar in der vergangenen Woche einen gewaltigen Satz nach oben gemacht und am Freitag, dem 14.01., kurz über die 1,34-Marke gelugt, was die Händler nun zu Gewinnmitnahmen veranlassen dürfte. Charttechnisch gesehen bewegt sich das Währungspaar in einer Range zwischen rund 1,30 bis rund 1,34. Die 1,30 wurden zwar im Januar - aufgrund schlechtester Nachrichten (Anleihenverluste europäischer Schuldenstaaten) - kurz unterschritten, aber kurz danach fing sich die Währung wieder, und nachdem Portugal in der vergangenen Woche erfolgreich eine neue Anleihe platzieren konnte, ist man offensichtlich zum Business as usual zurückgekehrt. Nach oben herrscht kaum Fantasie, aber Horrorszenarien, die den Euro in Richtung 1,20 und noch weiter zur Parität crashen sehen, sind vorläufig vom Tisch.

Eine umfangreichere Bewertung aus charttechnischer Sicht ergibt sich aus dem Vergleich mit anderen Währungspaaren. Das britische Pfund gegen den Dollar, von Forex-Tradern liebevoll Cable genannt, tänzelt nämlich ebenso seitwärts wie EUR/USD, und der FTSE sucht genauso die Richtung wie der Dax. Ein nämliches Bild beim US-Dollar gegen den Yen und dem Chartvergleich mit dem Nikkei. Die Ähnlichkeiten sind schon frappierend. Die Indizes, ob Nikkei, Dax, CAC-40, FTSE oder Ibex driften seitwärts, und die Währungen dieser Länder gegen den Dollar tun es ebenso, allein der Dow Jones strebt eindeutig nach oben. Amerika - die Lokomotive der westlichen Welt?
Das Bild entzieht sich einer finanzpolitischen Bewertung, eher vermutet man schlichte Marktpsychologie. Vielleicht wurde der Dollar zu lange geprügelt, vielleicht glauben die Marktakteure an Normalisierung, zumal aus der Wirtschaft eigentlich positive Signale kommen. Auf der Detroiter Autoshow beklagten Hersteller, mit den Lieferungen hinter den Bestellungen nicht mehr hinterher zu kommen, an der Wallstreet werden neue milliardenschwere Börsengänge wie der des social networks facebook angekündigt, die Fantasie ist zurückgekehrt, und ihr Hort ist Amerika. Und so pendeln auch Währungen wie der Eurodollar und der Cable genau in Höhe ihrer 2004er Niveaus, wo sie standen zwischen den beiden aus Amerika kommenden Crashs - dem 2000er der New Economie und der 2007er Subprimekrise. Dies könnte man als Hoffnung auf Normalität bezeichnen, und sie kommt aus Amerika.

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Jan-17-2011

Euro erreicht am Freitag Monatshoch

Nach einem schwachen Start am Montag hat sich der Euro am Freitag nach zwei Tagen von rasantem Kursanstieg zu einem Monatshoch gegenüber dem Dollar aufschwingen können.

Am vergangenen Montag verzeichnete der Euro den schwachsten Stand seit vier Monaten. Der Aufschwung ,der in dieser Woche stattfand, ist bemerkenswert. Der Euro schloss den Tag bei 1.3382 gegenüber dem Dollar und konnte konnte nicht nur bei der US Währung 6 Cents zulegen, sondern behauptete sich auch gegenüber anderen Währungen so wie dem Schweizer Franken, dem Yen und dem britischen Pfund. Gegenüber dem Schweizer Franken konnte der Euro sich zum ersten Mal seit vier Wochen bie 1,29 behaupten.

Mehrere Geschehnisse im Verlauf der Woche trugen zu dieser Erholung bei. Die Anleger Besorgnis um die gefährdeten Wirtschaften von Spanien , Portugal und Italien wurden dank gelungener Plazierungen von Staatsanleihen zum grössten Teil eingehemmt. Die Investoren kaufen Risiken, aber zu guten Preisen. Das neue Geld , dass sich die Länder in Schwierigkeiten auf dem Kapitalmarkt sichern konnten, kommt sie teurer zu stehen, als im November. Nach Angaben des spanischen Finanzministeriums wird die Staatsanleihe mit 4,542 % bezahlt, also in etwa einen Prozentpunkt über den im November angebotenen Anleihen. Italien präsentiert sich leicht stabiler als Spanien und zahlt für seine neuen Anleihen nur 3,67 Prozent.

In Anbetracht der Krisengefahr in diesen Ländern beläßt die Zentralbank den Leitzins auch weiterhin bei einem Prozent, trotz der leicht gestiegenen Inflation,um Kredite nicht noch mehr zu verteuern.

Die Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten hatten wenig Impuls auf die Entwicklung der Gemeinschaftswährung. Während sich die US Insustriedaten leicht positiv zeigten und Verbraucherpreise sich im vohergesagten Rahmen bewegten, fiel das Verbrauchervertrauen im Vergleich zum Vormonat und die Einzelhandelsumsätze zeigen sich deutlich unter der Erwartung.

Obwohl der Euro diesen Montag mit 1,3309 wieder etwas schwächer eröffnete, bleibt zu hoffen, dass sich hier nicht nur eine kurze Erholungspaue sondern eine Trendwende anzeigt. Die Gewinnmitnahmen vom frühen Montag lassen sich damit erklären, dass die Marktteilnehmer zu Vorsicht tendieren ,in Anbetracht der für diese Woche anberaumten Beratungen zur Diskussion einer möglichen Ausweitung des EU Rettungsschirms für die Euro Mitgliedsländer, die sich in Refinazierungskrise befinden. Die Experten geben an, dass der Rettungsschirm möglicherweise um 440Mrd Euro erweitert werden könnte. Eine andere Möglichkeit wäre , dass dieser ermächtigt wird, die Anleihen der Länder wie Italien, Spanien und Portugal aufzukaufen. Diese Verhalten würde zwar die europäische Zentralbank entlasten, aber es bleibt abzusehen, wie der Euro auf diese Maßnahmen reagieren wird.

Im Allgemeinen sagen die Experten voraus, dass der Schuldenberg in Europa uns die expansive Geldpolitik in den USA auch weiterhin die Haupt Faktoren für die Entwicklung der Devisenkurse in diesem Jahr sein werden. Konjunkturdaten und Wachstumsperspektiven werden erst dann wieder einen grösseren Einfluß auf die Wechselkurse haben, wenn der US Arbeitsmarkt stabilisiert werden kann und sich die Lage innerhalb des Euro-Raums in Bezug auf die krisenanfälligen Mitgliedsstaaten beruhigt.
Zu hoffen bleibt, dass während der Beratungen in dieser Woche einige politische Lösungen gefunden werden können, welche die Krisensituation der iberischen Länder wenigstens teilweise entschärfen.
Unter dieser Voraussetzung könnte der Euro seine stabile Stellung behaupten und noch weiter ausbauen.

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Jan-6-2011

Riskante Anlagewerte derzeit interessanter

Zunächst hatte es ja einen Aufschwung an den Aktienmärkten auf der Welt gegeben. Und doch hat der Kurs des Dollar etwas verloren, wenn der Vergleich zum Euro gezogen wird. Doch der Aufschwung trug dazu bei, dass jetzt der Reiz bei Investoren zu höheren Erträgen bei verschiedenen Anlagewerten da ist, die beim Dollar nicht unbedingt zu erwarten sind. Doch immer mehr spürbar ist eine Tendenz zum Optimismus, der sich an den Märkten ausweitet. Daher wird davon ausgegangen, dass der Dollar in geringem Maße auch weiterhin Tendenzen zum Abnehmen besitzt.

Eben diese Risikobereitschaft, die weiter zugenommen hat, hat bisher zum Sinken des Dollarkurses beigetragen. Es war am Montagmorgen, als zunächst leichte Gewinne verzeichnet werden konnten. Doch dann ist der Kurs vom Dollar am Montag gefallen, was im Vergleich zum Euro und zum Schweizer Franken deutlich wurde. Ursächlich dafür war das Vorliegen von amerikanischen Wirtschaftsdaten, die sich auf Denken der Händler positiv ausgewirkt haben. So fühlten sich diese dazu ermuntert, Anlagewerte auszuwählen, die deutlich höhere Erträge mit sich bringen. Geführt hat das dazu, dass bei Handelsschluss ein erneuter Fall des Dollar gegenüber dem Euro zu verzeichnen war. Der Dollar und der Euro, die oft gehandelt werden, standen bei 1,3360. Eine ähnliche Tendenz konnte beim Dollar in Verbindung zum Schweizer Franken festgestellt werden, deren Wert bei 1,5485 beim Handelsschluss lagen.

Veränderungen wurden auch beim ISM-Einkaufsmanagerindex vorhergesagt, die fast auf den Wert genau eintragen. Der Wert für das verarbeitende Gewerbe betrug dabei im Dezember 57,0, wobei 57,1 vorhergesagt worden waren. Damit setzt sich ein Trend in Form von Anstieg fort, der bereits in den letzten Monaten festgestellt werden konnte. Dadurch wird davon ausgegangen, dass die Wirtschaft in stärkerem Ausmaß wieder an Fahrt gewinnen könnte. Eine weitere positive Tendenz lässt sich an den Neubauten erkennen, für die die Ausgaben weiter angestiegen sind.
Am Montag wurden nun Wirtschaftsberichte herausgegeben, die zwar eine gewisse Aussagekraft besaßen und sich wiederum positiv auf die US Schatzanleihen auswirkten. Allerdings war die Aussagekraft nicht so stark, dass der US Dollar auch für die seltneren Teilnehmer am Markt interessant wurde. Von den guten Nachrichten und der dadurch gestiegenen Risikofreude profitierten am meisten die Aktien und das Rohöl.

Weitere wichtige Daten wurden für die USA in Zusammenhang mit dem Bericht erwartet, der am Dienstag Aufschluss über die Industrie-Auftragseingänge geben sollte. Sollten diese Daten ebenfalls eine positive Aussagekraft besitzen, so dürfte sich die Risikobereitschaft weiter erhöhen.
Besser ergeht es da dem Euro, der am Montag Kursgewinne verzeichnen konnte und damit besser als manch einer wichtigsten Partner. Doch derzeit wird diesen Gewinnen eine nicht so große Bedeutung beigemessen, da die mangelnde Fähigkeit zur Erschließung von Anleihemärkten hier ein Kritikpunkt ist.

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Dez-27-2010

Wo sind die besten Forex Tradingchancen 2011?

Trader und Anleger, die in den letzten Wochen und Monaten nach Möglichkeiten suchten, eine eindeutige oder wenigstens volatile Bewegung zu handeln, wurden manches Mal auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Die Indizes standen nicht nur für Tage, sondern gleich für Wochen still. Optimismus in der Wirtschaft hin oder her - der Dax hat sich im gesamten Dezember bis heute (27.12.2010), vom kurzen Ausflug über 7000 Punkte abgesehen, gerade mal um 70 Punkte bewegt, nicht viel besser sieht es beim Dow Jones aus. Das Gold ist seit ein bis zwei Wochen sozusagen unberechenbar, Finger weg, und das Öl steht still wie die Indizes. Der Euro ranged gegen den Dollar seitwärts. Das ist kein Wunder: Es sind zwei schwache Währungen, die man gegeneinander handeln würde. Der Dollar ist durch die amerikanische Rezession angeschlagen, der Euro durch die Schuldenkrisen in Griechenland, Irland, Portugal und Spanien.

Vier Tage vor Weihnachten fiel der Eurodollar in die Spanne zwischen 1,32 bis 1,305 und misst sie seither mit schöner Regelmäßigkeit tagtäglich von oben bis unten aus. Wenn man sich darauf verlassen kann, ist das nicht weiter schlimm: Wer der Swing traden möchte, steigt bei 1,308 long und zwischen 1,3160 - 1,3180 short ein. Allerdings besteht immer die Gefahr, dass sich das Auf und Ab in kleine Einzelbewegungen aufsplittet, wie am 23.12. geschehen, dann in der Mitte stillsteht und man hernach von einem Overnight-Gap erwischt wird, was über die Feiertage besonders prekär ausfallen kann (nämlich vom 23.12. zu heute Montag, dem 27.12.). Viel schöner wäre es doch, irgendwo einen halbwegs eindeutigen Trend zu sehen.

Der Cable (britisches Pfund gegen den Dollar) sieht nicht viel besser aus als der Eurodollar. Auch das kann man begründen, die Briten haben mit ihrer Wirtschaft ähnliche Probleme wie die Amerikaner und Rest-Europa. Überall sieht man seit einer reichlichen Woche Seitwärtsbewegungen, und es ist stark anzunehmen, dass dies für den Rest des Jahres so bleibt.

Wenn also schon seitwärts, dann doch wenigstens in einer Range, die über 3 - 4 Tage eindeutige Trends ausbildet. Die kleinen Ranges bei Eurodollar und Cable sind nicht Fisch nicht Fleisch, höchstens für Daytrader zu handeln und auch für diese hochriskant.
Betrachten wir den Japanischen Yen gegen andere Währungen. Auch hier sieht man eine Ränge, jedoch ist sie wesentlich breiter. Der Euro gegen den Yen ist von einem Hoch am 21.12. bei 110,40 auf ein Tief heute (27.12.10) morgen bei 108,40 in einem schönen Trend gefallen, läuft jetzt seitwärts und wird entweder das Tief von Ende November bei 108,50 durchbrechen und dann fallen bis ~106 oder die Range wieder aufwärts klettern, da die Unterstützungszone 108,50 - 108,60 stabil erscheint. Tut er das, geht der Trend der nächsten 3 - 4 Tage in Richtung 110. Alternativ ranged er zwischen 108,40 - 109.
Gegen den US-Dollar hat sich der Yen ebenso bewegt. Die gegenwärtige Stütze heißt 82,60, wird sie nach unten durchbrochen, ist Platz bis 81,80 - 81,50. Sehr gut vorstellbar ist aber auch ein Zurückschwingen in einem 3 - 4tägigen Trend in Richtung 84. Vorsicht ist geboten wegen gelegentlicher Ausschläge, wie sie am 23.12. schon vorkamen, also Moneymanagement anpassen.

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Dez-20-2010

Forex - Devisenmarkt: Wohin geht der Euro?

Der Absturz des Euro gegen den US-Dollar aus luftigen Höhen von 1,50 vor glatt einem Jahr bis auf 1,20 Mitte 2010 schien im Sommer beendet zu sein. Ein stabiler Trend führte ihn von Juni bis August wieder an die 1,34-Marke heran, ein Abschwung bis 1,26 folgte, doch schon Ende August setzte er seine Aufwärtsbewegung fort, um selbst die 1,40 Anfang November nachhaltig zu überwinden. Dann kam nach der Griechenland- die Irland-Krise, und nicht nur das: In Frankreich wurde landesweit gegen die Heraufsetzung des Rentenalters protestiert, in Goßbritannien gingen die Studenten auf die Straße, an verschiedenen Stellen Europas verortete man größer werdende Unruhe. Was geht mit dem Kontinent und seiner Leitwährung vor?

Analysten von Banken und auch die Auguren diverser Trading-Services sind immer ebenso gut für die rosarote Brille wie für tiefste Schwarzmalerei. Mal werden die 1,50 und darüber ausgerufen, einige Wochen später scheint Parität zwischen Dollar und Euro zu drohen. Tradern fällt es schwer, angesichts handfester Finanzkrisen, die Staatsbankrotte in Europa heraufbeschwören, und einer gleichzeitig in der Rezession steckenden USA einen Trend zwischen den beiden Währungen auszumachen, irren doch selbst die Großen der Szene. Denn nach dem Ausbruch der Griechenland-Krise im Frühjahr erfuhr man, dass große Hedge-Fonds gegen den Euro wetten, in Hinterzimmern gar sollen sie das Vorgehen abgestimmt haben, munkelte die für Gerüchte immer aufnahmebereite Trader-und Finanzwelt in ihren Communities. Ziel seien die 1,10 und darunter. Das jedenfalls ist nicht eingetroffen.

Man mag es gut finden oder darüber wettern: Das milliardenschwere Rettungspaket für Irland wird seine Wirkung nicht verfehlen, und sollten außerdem Portugal und selbst Spanien unter den weit gespannten Rettungsschirm schlüpfen, können die stabilen Wirtschaften Europas auch diese Belastung noch eine Weile ertragen. In die etwas entferntere Zukunft mag man nicht blicken, nicht aus pessimistischer Grundhaltung, sondern weil Kursprophezeiungen kaum kurz- , auf jeden Fall aber niemals langfristig ernst zu nehmen sind. Nur am Rande sei erwähnt, dass deutsche Banken in Irland stark engagiert sind, Abschreibungen drohen auf jeden Fall.

In den letzten sechs Tagen (seit Montag, dem 13.12.) pendelte der Eurodollar in einer Range von 1,32 bis knapp 1,35, von starken Ausbrüchen (am 13.) und Abschwüngen (am 15.und 17.) begleitet. Der Quartalschart zeigt eine Seitwärtsrange hauptsächlich zwischen 1,32 - 1,34, kleine Ausbruchsversuche nach oben und unten inklusive. Ein ähnliches Bild gab es zwischen 1,37 - 1,40 schon mal in der zweiten Oktoberhälfte. Für Trendtrader ist das schwer zu handhaben, wenn sie Zeiträume über einige Wochen ins Auge fassen, Swingtrader können mutig auf ein Andauern der Range vertrauen und den Swing zwischen 1,32 - 1,34 reiten. Die politische Situation ist zu unklar, als dass sich urplötzlich - in diesem Jahr noch - eine Richtung durchsetzen könnte. Ansonsten können alle Beteiligten auf den Breakout aus der Range nach oben oder unten spekulieren. Plötzliche Kursstürze wie am Freitag dem 17. sehen im Nachhinein immer sehr schön aus, wie gern wäre man dabei gewesen, sind aber höchstens für Daytrader zu handhaben. Sollte der Eurodollar am heutigen Montag, dem 20., oder Dienstag dem 21.12. wieder über die 1,32 zurückfinden, hätte er innerhalb der Range seinen Boden gefunden. Geht es tiefer, sind die nächsten Ziele 1,30 , 1,26 und 1,19. Nach oben sind Widerstände bei 1,38 (stark) und 1,42 auszumachen.

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Dez-13-2010

Politische Vorgaben treffen auf die Märkte: Bricht der EURO auseinander ?

Der Wertverlust des Euros gegenüber vielen Fremdwährungen wird weitergehen. Umso schlimmer ist es, dass insbesondere die Banken in Deutschland nicht wirklich über den wahren Wertverlust und das Ausmass der europäischen Verschuldungskrise aufklären. Selbst aufmerksamen Beobachtern und guten Kunden wurden bisher viel zu wenig über die Investmentmöglichkeiten in Fremdwährungen informiert. So hat der EURO seit Jahresanfang (Stand 13.12.2010) gegenüber dem Schweizer Franken immerhin 14,59%, gegenüber dem Japanischen Yen 20,29 % und gegenüber der Tschechischen Krone noch 5,42 % an Wert verloren.

Rechnen Sie als Anleger in Ihrer Heimatwährung EURO, so hätten Sie eben diesen Prozentsatz an Wertgewinn erhalten zusätzlich zu einer kleinen Verzinsung ihres Festgeldes. Diese Entwicklung ist als umso dramatischer zu betrachten, da andauernd von einem europäischen Wirtschaftsaufschwung die Rede ist, der aber in der Realität weder bei den Konsumenten, noch bei den meisten Unternehmen angekommen ist. Zudem zeigt diese dramatische Wertveränderung - am Anfang der europäischen Politik- und Marktwirtschaftskrise - den akuten Handlungsbedarf nicht nur für die Politiker, sondern auch für die Geldanleger an.

Die dpa meldet dazu, dass “Deutsche Banken und Anleger [...] in den Euro-Krisenländern Forderungen von über einer halben Billion Dollar [haben]“. Dies ist umso dramatischer, als der sog. Euro-Rettungsschirm massive Ausgabenkürzungen der Regierungen der Nationalstaaten vorsieht und dadurch das Bruttoinlandsprodukt der betroffenen Länder erheblich eingeschränkt wird. Die gerade erst erfolgte Senkung des gesetzlichen Mindestlohnes in Irland von 7,50 Euro auf 6,50 Euro (also immerhin um fast 13%) wird ein übriges dazu tun, das allgemeine Lohnniveau zu senken. Da insbesondere die Mietverträge oder die monatlichen Immobilien-Tilgungen nicht automatisch gesenkt oder umgestellt werden bedeutet dies auch und gerade im beginnenden Weihnachtsgeschäft sowie auch danach quasi das Abwürgen des privaten Konsums. Da der private Konsum und die Staatsausgaben aber zwei wesentliche Pfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung sind, wird es zu rezessiven Tendenzen kommen. Das Beispiel Irland lässt sich übrigens in leicht veränderter Form auch auf alle anderen EURO-Krisenländer übertragen.

Dominique Strauss-Kahn sagte in einem gestern erschienen Interview über die griechischen Reformen: “There has been good progress in a number of key areas–notably in reducing the fiscal deficit and in completing a landmark pension reform.” Er beschreibt damit einen - in seinen Augen - guten Fortschritt in einer Vielzahl von wesentlichen Bereichen. besonders erwähnenswert findet er die Reduzierung des Staatsdefizites und die Vollendung einer renten- bzw. Pensionsreform, die er als Leuchtturm-projekt bezeichnet. Dieses auf der IMW homepage zu findende Interview verleiht desweiteren aber nur der HOFFNUNG Ausdruck, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft erhöhen werde, also die Rettungs- und Sanierungsmaßnahmen sich langfristig auszahlen würden.

Den Autor stimmt dies allerdings nachdenklich:
Man kann - als politisch nicht beeinflusster Beobachter - für die kurzfristige Entwicklung des EURO gegenüber anderen Währungen nur schwarz sehen. Eine Aufwertung eines EURO steht nur als unsicherer Silberstreif am Horizont, sofern nicht weitergehende Stabilisierungsmaßnahmen (wie z. B. der Ausschluß einiger Krisenländer) ergriffen werden. Die politische, wirtschaftsferne Vision eines EURO ist von den Märkten und Volkswirtschaften auf den Prüfstand gestellt worden. Wie dieser Stresstest ausgehen wird wird in erheblichem Maß die Art und Weise verändern, in der wir leben werden.

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Dez-9-2010

Forex - Devisenmarkt

EUR/USD - 45 % in ein paar Stunden!

Am Forex Devisenmarkt birgt die spezielle Dynamik der Wechselkurse eine Chance zur Realisation von Kursgewinnen, werden doch hier die Gewinnspannen gerade durch schnelle, minimale Währungs-Schwankungen erzielt. Wer jetzt die Bewegung des Forex Marktes richtig nutzt, kann satte Gewinne in kurzer Zeit mitnehmen.

Europa in der Schuldenkrise - Irland, Spanien und Portugal

Durch die Beschlüsse des Treffens der europäischen Finanzminister (EcoFin) vom 06. Dezember 2010, wurden einige Befürchtungen an den Finanzmärkten entkräftet. Was bleibt sind die europäischen Schuldenkrisen, von denen derzeit insbesondere Irland betroffen ist. Im Gespräch sind aber inzwischen auch Portugal und Spanien. Das für den 14. Dezember 2010 anberaumte Treffen des FOMC könnte die Lage ebenso verändern.

Chancen des Forex Marktes - 45 % Gewinn in kürzester Zeit

Unter “Broker News” auf Broker Test.de vom 07. Dezember 2010, wurde eine Trade-Empfehlung des Forex-Info Blattes “Devisenalarm” für EUR/USD als Erfolg versprechende Strategie nachvollzogen. Eine vorprogrammierte Limitorder für Dienstag den 07. Dezember 2010 machte den Einstieg einer Short Position um 15:40 Uhr bei 1,3398 mit 1000 Euro eingesetztem Kapital und einem 100er Hebel. Die erste Etappe war bei 1,3368 angesetzt und wurde erreicht, wobei der Stopp-Loss auf den Eröffnungs-Kurs angepasst wurde. Die zweite Station lag bei 1,3338 um 16:37 Uhr, hier fand die Gewinnmitnahme statt. In der Spanne machte dies eine Rendite von 60 Pips View definition in a new window, was einer Rendite von 600 USD, das heißt 450 EUR, also von 45 % in knapp zwei Stunden entspricht.

An diesem Beispiel wird deutlich wie der Handel mit EUR/USD selbst bei kleinsten Kurs-Schwankungen, innerhalb eines begrenzten Risikos zu maximaler Rendite gebracht werden kann.

EUR/USD - aus dem Sturz Gewinne ziehen

In seinem Artikel “EUR/USD - der jüngste Aufschwung ist verpufft”, CFX Trader Kolumne vom 08. Dezember 2010, stellt Till Kleinlein seine Strategie zur profitablen Nutzung der EUR/USD Schwankungen vor.

Kleinlein führt aus, dass am 07. Dezember 2010 der EUR/USD die Marke von 1,34 nicht überwinden konnte und anschließend in eine Abwärtsbewegung stürzte. So bewegte sich dann EUR/USD am 08. Dezember 2010 gegen 9:00 Uhr um die 1,3217. Im Chart hatte die 38er Durchschnittslinie die 200er Durchschnittslinie durchschnitten, was auf weiter sinkende Tendenzen hindeutet. Für die Forex Gewinnchancen deutet das auf Abwarten, meint Trader Till Kleinlein weiter.

Erst wenn die 38er Durchschnittslinie die 200er Durchschnittslinie wieder von unten nach oben schneidet ist die Zeit nach Kleinlein gut, um erneut auf den Euro zu setzen. Bei 1,3330 können weitere Überlegungen angestellt werden. Bei sinkender Tendenz wäre dann die Gewinnmitnahme und Shorten die folgerichtige Handlung. Steigende Tendenzen wären am Besten mit Halten verbunden.

Bei anhaltender Aufwärtstendenz ist es sinnvoll zu bleiben und erneut auf 1,34 zu setzen. In der Warteposition von 1,3180 ist darauf zu achten, ob es hier zur bullischen Gegenbewegung kommt. Dann wäre, nach der Strategie Kleinleins, der Long-Einstieg das Richtige. Wird die Unterstützungslinie jedoch erneut durchbrochen, wäre Shorten angesagt.

Die nächste Unterstützung liegt bei 1,3120, hier wäre die gleiche Strategie entsprechend anzuwenden, das Shorten wäre bei 1,3060 anzustreben.

EUR/USD aktuell

Zu Beginn des 09. Dezembers 2010 gegen 4:06 Uhr zeigt sich der Kurs bei 1,331 überraschend wieder im Aufwärtstrend. Abzuwarten ist, ob sich der Anstieg im Laufe des Tages behaupten kann und ob die Marke 1,34 durchbrochen werden wird. Für erfahrene Trader eine gute Ausgangslage, um bei richtiger Einschätzung weitere rasche Gewinne mitzunehmen.

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Dez-1-2010

Die Wall Street leidet bei Börsenschluss unter der Schuldenkrise

Vier Indexe waren beim amerikanischen Börsenschluss von einem Minus gekennzeichnet. Dazu gehört uner anderem der S&P 500 INDEX, der um 0,6 Prozent verlor. Dieser Wert lag bei 1180 Zählern.
Dadurch wurde deutlich, dass die Wall Street mit ihrem Handel noch immer darunter leidet, dass sich Europa in einer Schuldenkrise befindet. Es besteht immer noch keine Klarheit darüber, ob noch weitere Länder in den Abwärtsstrudel der Schulden gerissen werden. Sollte dies geschehen, könnte es möglicherweise schwerwiegende Auswirkungen auf die amerikanischen Firmen haben. Gedämpft wurden die bisherigen Einbußen dadurch, dass sich das Klima des Konsums verbessert hat.
Es wird davon ausgegangen, dass die europäische Krise sich noch mindestens einen Monat negativ auf die Aktien auswirken könnte. Dies wurde jedenfalls jetzt durch einen Analysten erläutert. Bereits zu Beginn der Woche verspürten die Börsen keine Begeisterung, wenn der Gedanke an das Rettungspaket für Irland aufkam. Nur einen Tag später läuteten Alarmglocken auf dem Gebiet der iberischen Halbinsel. Eine der Meldungen lautete, dass Risiken für die Finanzbranche von Portugal auftreten könnten, worauf die Zentralbank des Landes verwies. Besorgt wegen der zurzeit dauerhaften Zinslasten zeigte sich zudem Spanien.

Doch es gibt auch positives im Hinblick auf die Konjunktur zu berichten, was auf den Ausbau eines stabileren Wachstums hoffen lässt. So gut wie jetzt stand das US-Konsumklima zuletzt vor fünf Monaten, was an dem Wert von 54,1 auszumachen ist. Dies bedeutet eine Steigerung von 4,2 Punkten. Eine Steigerung konnte ebenfalls der Konjunkturindex der Chicagoer Einkaufsmanager verzeichnen.

GOOGLE stand gleich mehrfach im Mittelpunkt, da unter anderem ein Verfahren durch die EU-Kommission eingeleitet wurde. Es könnte ein Machtmissbrauch des Suchmaschinenbetreibers vorliegen. Andererseits soll das Unternehmen die Übernahme von GROUPON planen. Verluste erlebte auch das Unternehmen Boeing ein, das den Langstreckenflieger787 Dreamliner wohl nicht, wie ursprünglich geplant, im ersten Quartal zum ersten Mal ausliefern kann.
Durch einen Verlust von 5,7 Prozent fiel die Kette des Buchhändlers Barnes & Noble auf. Viele Börsianer hatten die Papiere der Kette vor Börsenschluss auf ihrer Verkaufsliste zu stehen. Negativ dürften sich hierbei das verlustreiche zweite Quartal sowie die Weihnachtsgeschäftsprognose ausgewirkt haben.

Einen großen Anstieg erlebten dagegen die Anteilsscheine der Firma Baldor, einem Hersteller von Industriemotoren. Nach einem Anstieg um 40 Prozent lag der Wert dann bei 63,31 Dollar. Jetzt wurde durch den Schweizer Konzern ABB LTD. NAMENS-AKTIEN SF 1,54 angekündigt, dass diese das Unternehmen Baldor übernehmen wollen. Es wurde ein Wert für die Übernahme in Höhe von 4,2 Milliarden Dollar genannt. Als weiterer Gewinner wurde mit RESEARCH IN MOTION LTD. REGISTERED SHARES O.N. genannt, da deren Aktien ein Plus von 4,8 Prozent verzeichnen konnten. Auslösend dafür dürfte unter anderem gewesen sein, dass die Analysten das Betriebssystem QNX des Hauses gelobt haben.

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Nov-25-2010

Turbulenzen in den Währungen

Zu Wochenbeginn wirkte sich die Krise in Irland auch auf den Markt aus. Gegenüber dem Dollar gab es am Montag beim Kurs des Euro Verluste. Zwar hatte der Eurokurs vorübergehend Gewinne einfahren können, diese aber nicht halten können. Problematisch wurde es vor allem dadurch, da Irland jetzt einen Hilfeantrag gestellt hat. Am Sonntag wurde durch die Regierung von Irland der Antrag auf finanzielle Hilfe gestellt, der inzwischen somit dem Europäischen Finanzstabilisierungsfonds (EFSF) vorliegen wird. Dies nährt die Befürchtungen weiter, dass sich die Krise um den Euro auf die weiteren Nationen von Europa, die den Euro als Zahlungsmittel nutzen, ausdehnen könnte. Als gefährdet werden da beispielsweise Spanien und Portugal angesehen.

Als wäre die Situation nicht schon belastend genug, löst eine Forderung durch die Koalition in Irland weitere Bedenken aus. Die Grünen fordern für Irland Neuwahlen, was von Beobachtern mit Bedenken bemerkt wird. Verhandlungen hinsichtlich der finanziellen Unterstützung könnten somit erschwert werden. Ansprechpartner wären hier die Europäische Union sowie der internationale Währungsfonds. Infolge dessen ist der Euro bis unter $ 1,3600 abgesackt. Zu diesem Zeitpunkt lag das Währungspaar US-Dollar/Euro, das sehr geschätzt wird, bei einem Wert von $ 1,3570. Dabei hatte doch die Gemeinschaftswährung der Europäischen Staaten zu Beginn des Handels erreicht. Noch etwas heikler war der Abfall gegenüber dem japanischen Yen. Der Kursverlust betrug hier über 150 Punkte und bedeutete den aktuellen Wert von 113,00.

Die Verschuldung des irischen Staates löst ja eine große Verunsicherung aus. Dies führt allerdings dazu, dass Rohstoffanlagen im Moment profitieren. Das gilt unter anderem für die Edemetalle Gold und für Silber, in die momentan von Investoren gern investiert wird. Dabei erreichte beispielsweise Gold einen Wert von $ 1.367. Jedoch hat die Nachfrage nach Gold inzwischen nachgelassen, was unter anderem auch an dem stark werdenden US-Dollar lag. Einen Anstieg im Preis erlebte auch Silber, das mit $ 27,461 Dollar eine Steigerung um 28,2 Cent erlebte.

Inzwischen wurden weitere Konjunkturdaten aus dem europäischen Raum veröffentlicht. So wurden beispielsweise Einkaufsmanagerindizes für die Euro-Zone insgesamt sowie Deutschland und Frankreich bekannt gegeben. Dabei wurde das nicht-verarbeitende und das verarbeitende Gewerbe betrachtet. Diese Daten können sich durchaus positiv auf die Entwicklung auswirken. Bekanntgegeben wurden außerdem die Daten für das amerikanische Bruttoinlandsprodukt des dritten Quartals.

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Nov-18-2010

Neue Tendenz: Sichere Währungen

Derzeit ist bei den Anlegern ein neues Verhalten festzustellen. Es zählen nämlich im Moment verstärkt sichere Währungen, auch wenn diese nicht so hohe Erträge einbringen. Dabei wirkt sich diese Tendenz seit Tagen aus und trifft die Hauptwährungspaare, zu denen der US Dollar und der japanische Yen zählen. Dadurch steigt die Nachfrage unter den Teilnehmern am Markt rapide an. Diese haben ihr Verhalten verändert und beachten Investitionen, die reich an Risiken sind, nicht mehr.

So setzt sich die Erholung vom US-Dollar in dieser Woche weiter fort. Verzeichnet wurde inzwischen sogar ein 7-Wochenhoch für den Dollar, womit dieser eine Reihe von weiteren Hauptwährungen übertraf. Gestützt wurde diese Steigerung der Attraktivität auch, weil Aktienkurse sowie Rohstoffpreise stark fallen. Außerdem gibt es mit den Problemen im Euro-Raum noch einen weiteren Grund, warum der US-Dollar stark als Anlage attraktiv wird. Schließlich haben die Euro-Regionen große Probleme mit den Schulden, die zunehmen. So konnte der Dollar am Dienstag bei Handelsschluss ein Plus von 150 Punkten gegenüber dem Euro verzeichnen. Der Wert des Dollars lag bei 1,3490. Und dies war nicht die einzige zu spürende Aufwärtstendenz, wie am GBP festgestellt werden konnte. Hier lag der Wert bei Handelsschluss bei 1,5885.

Spürbar ist jedoch noch eine weitere Veränderung. Derzeit macht sich die Menschen am Markt Sorgen über die Geldpolitik in China, die weiter gestrafft werden könnte. Doch noch gravierender sind die Sorgen im Hinblick auf Irland. Es gäbe ja die Möglichkeit, dass der EU-Rettungsschirm in Anspruch genommen wird. Bisher ist jedoch noch kein Antrag abgeschickt worden, so dass auch noch keine EU-Finanzhilfe in Aussicht steht.

Im Hinblick standen und stehen außerdem weitere Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Dabei handelt es sich um den Baubeginn beziehungsweise die Baugenehmigungen für den Monat Oktober. Außerdem werden die Verbraucherpreise für den Monat Oktober sowie die Rohöllagerbestände der Woche veröffentlicht. Je optimaler die Daten auswählen, desto mehr Auftrieb könnte der US-Dollar erhalten. Ein weiterer wichtiger Termin ist die Rede, die am Mittwoch durch den Präsidenten der Federal Reserve Bank of St. Louis gehalten wurde. Dies war im Rahmen einer Veranstaltung der Fall, deren Thema die staatliche Unternehmensförderung war. Gerade nach dieser Rede wird es zu weiteren Bewegungen kommen, aus denen sich die weiteren Tendenzen erkennen lassen, die zum Schluss der Handelswoche das Bild beherrschen werden.

Dass der japanische Yen derzeit stabil ist, zeigte sich bereits bis Dienstag. Diese Währung verzeichnete ebenfalls Kursgewinne gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen. Damit ist die sichere Garantie für Gewinne für die Anleger gegeben. Viele Investoren verkauften ihre Anlagen in Euro, so dass der Wert des Yen gegenüber dem Euro inzwischen bei 112,40 lag.

Problematisch ist derzeit ebenso der Blick auf die Ölpreise, die um drei Prozent gefallen sind. Dort ist es somit zu einem neuen Zweiwochentief gekommen. Als Hintergrund wird hier ebenfalls die Kreditkrise gesehen, die derzeit in Europa um sich greift.

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