Archiv für ‘DevisenNews’ Category

Mrz-27-2009

Devisennews Woche 12

Diese Woche war zumindest in diesem Jahr die interessante für Forex Trader. Wer sich die Majors auf dem Wochenchart anschaut, erkennt eines sofort. Der US Dollar hat maßgeblich an Wert verloren und das gegen alle anderen Majors. Dies geschah im Rahmen einer Ankündigung der Fed, dass sie US Dollar Anleihen kaufen werde. Daraufhin viel der Dollar 3,4 Prozent gegen den Euro, so stark noch nie seit Einführung der gemeinsamen Europäischen Währung. Der ICE trade-weighted Dollar Index ist in dieser Woche um 4,1 Prozent gefallen, gegen den Yen ist die Amerikanische Währung um 2,1 Prozent gefallen. Insgesamt ist der US Dollar so stark wie seit fast 25 Jahren nicht mehr gefallen.

Die Mexikanische Zentralbank hat diese Woche ihre Leitzinsen stärker als erwartet um 0,75 Prozentpunkte gesenkt und sorgte damit für einen Anstieg des Peso um 1,6 Prozent gegen den Dollar. Damit liegen die Zinsen in Mexiko zurzeit bei 6,75 Prozent. Der Peso ist in den letzten 6 Monaten um 25 Prozent gefallen, so stark wie keine andere der 16 größten Währungen. Die Entscheidung wurde an den Märkten positiv aufgenommen, da sich viele radikalere Maßnahmen bei der Bekämpfung der Rezession in Mexiko erhofften.

Auch das Pfund ist um rund 500 Pips View definition in a new window gegen den US Dollar gestiegen, nachdem die Ankündigung der Zentralbank veröffentlich wurde. Das ist der größte Gewinn seit 7 Wochen für die britische Währung.
Interessant ist zurzeit auch die Entwicklung der osteuropäischen Währungen. Diese Woche haben die Zentralbanken diverser Länder verlauten lassen, dass sie die Leitzinsen senken werden, um die tiefste Rezession seit dem Sturz des Kommunismus aufzuhalten. Das Problem bei der Zinssenkung ist bloß, dass Währung wie der Polnische Zloty in den letzten Monaten schon extrem gefallen sind und durch die geldpolitischen Maßnahmen noch weiter an Wert verlieren würden. Laut Vorhersagen von Bloomberg werden die Zinsen in Polen von 4 auf 3 Prozent fallen, in Tschechien von 1,75 auf 1,5 Prozent und in Ungarn von 9,5 auf 7 Prozent. Diese Emerging Market Währungen haben im Zuge der Finanzkrise stark an Wert verloren. Vor allem der Polnische Zloty ist in den letzten 6 Monaten um 28 Prozent gefallen.
Öl ist diese Woche auf über 50 Dollar gestiegen und notierte zu Handelsschluss am Freitag bei 52 US Dollar. Auch DAX und Dow Jones sind in dieser Woche schwach gestiegen und befinden sich gerade unter einer wichtigen Widerstandszone. Wenn diese überwunden sind, steuert der DJ auf die 8000er Marke zu, die gleichzeitig die nächste Widerstandszone darstellt.

Gold ist in dieser Woche um 24 Dollar auf 951,50 gestiegen, Silber um 53 Cent auf 13,73.

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Mrz-15-2009

Devisennews Woche 11

Devisennews Woche 11

Der Schweizer Franke ist der Schweiz selbst zu stark geworden. Dies wurde letzte Woche auf den Charts und in den Nachrichten deutlich, als die Schweizer National Bank wie das letzte Mal 1992 große Summen ihrer eigenen Währung verkauft hat, um den Anstieg gegen den Euro zu bremsen. Diese Woche ist der CHF so stark wie seit 1999 nicht mehr gegen den Euro gefallen, nachdem die Währung in den letzten 6 Monaten rund 7,6 Prozent gegen den Euro gestiegen ist. Der Franke ist knapp 700 Pips View definition in a new window gegen den Euro gefallen. Durch den hohen Preis des Franken seien Produkte aus der Schweiz nicht mehr konkurrenzfähig, was in erster Linie den Exporten schade. Schon im letzten Jahr ist der Franke 11 Prozent gegen unsere Währung gestiegen, als Anleger im Zuge der Finanzkrise sicherere Anlageoptionen suchten.

Der Euro ist in dieser Woche rund 250 Pips View definition in a new window gegen den Dollar gestiegen. So stark ist er seit Dezember nicht mehr gegen die Amerikanische Währung gestiegen. Spekulationen, dass das Schlimmste der Krise vorbei ist, sorgten für den Fall des Dollar gegen den Euro, den Yen, den Australischen und Kanadischen Dollar, da die Nachfrage nach safe-haven Währungen in diesem Fall abnimmt. Der US Dollar Index ist 1,2 Prozent gefallen. Dadurch, dass amerikanische Banken wie JP Morgan, die Bank of America und Citigroup in den ersten zwei Monaten dieses Jahres Gewinne verbuchen konnten, kam es auch auf den Aktienmärkten zu einem Anstieg.

Der Yen ist allein im Februar 7,9 Prozent gegen den Dollar gefallen. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass Japan in eine tiefe Rezession rutscht. Laut einiger Analysten ist 100 Dollar das nächste Ziel für das Paar USDJPY.

Das Pfund ist in dieser Woche 0,7 Prozent gegen den Dollar gefallen und befindet sich zur Zeit mitten auf der Unterstützungslinie aus den Jahren 2000 und 2001. Durch die hohe Risikoeinstellung der Anleger ist auch der Kanadische Dollar gestiegen. Das erste Mal in 5 Wochen. Besonders interessant sind in dieser Zeit die Aktienmärkte. Der DAX hat diese Woche knapp 300 Punkte höher geschlossen als zum Wochenstart, der Dow Jones legte gute 600 Punkte zu. Das lässt auf bessere Zeiten hoffen. Meine persönliche Meinung ist aber, dass wir noch nicht den tiefsten Punkt gesehen haben und die Finanzkrise noch für die ein oder andere Überraschung sorgen wird.

Gold hat diese Woche auf 928,85 Dollar geschlossen, Silber notiert zurzeit auf 13,22 Dollar.

Durch die Stärke des Euro sind auch die Währungen aus Osteuropa gefallen, allen voran der Polnische Sloty, der so stark wie lange nicht mehr gegen den Euro gefallen ist.

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Mrz-15-2009

Devisennews 10

Devisennews Woche 10

Bei den Majors hat sich in der letzten Woche nicht besonders viel getan. Der Euro ist in dieser Woche bloße 19 Pips View definition in a new window gegen den US Dollar gestiegen und das Pfund ist 200 Pips View definition in a new window gegen die Amerikanische Währung gefallen. Im Vergleich zu den Bewegungen in den letzten Monaten ist das nicht besonders beeindruckend. Laut Barclays Capital sei diese Seitwärtsbewegung allerdings nur temporär und ein folgender Breakout könnte ziemlich stark sein.

Viele Analysen sind ferner der Meinung, dass die Stärke des US Dollars nur ein vorrübergehendes Phänomen sei und kein langfristiger Trend zu sehen ist. Gegen den Schweizer Franken ist der Dollar in dieser Woche um 131 Pips View definition in a new window gefallen. Gegen die Japanische Währung konnte der Dollar 55 Pips View definition in a new window ansteigen, nachdem er diese Woche kurz vor 100 Yen gestoppt hat und in der Nähe des Öffnungskurses geschlossen hat.

Wieder einmal ein wunderbares Beispiel für die Bedeutung, die runde Zahlen in der Welt des Forex haben. Analysten sehen den Dollar in den nächsten Wochen jedoch gegen den Yen schwächer und halten 95 Yen für ein wahrscheinliches Ziel.

Das wohl für Forex Trader interessanteste Ereignis in dieser Woche ist, dass die Bank of England am Donnerstag den Leitzins auf 0,5 Prozent gesenkt hat. Das ist das niedrigste Zinsniveau seit der Gründung der Englischen Zentralbank im Jahr 1694. Da durch die Zinssenkung jetzt die geldpolitischen Maßnahmen ausgereizt sind, will die Zentralbank in großem Stil Staatsanleihen und Wertpapiere von Geschäftsbanken abkaufen.

Auch die Kanadische Zentralbank hat diese Woche angesichts großer Verluste ihre Leitzinsen gesenkt. Durch die große Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten und den niedrigen Ölpreis ist der Kanadische Dollar in den letzten Wochen stark gefallen.

Laut RBC Capital ist es wahrscheinlich, dass der Euro bis auf 1,2329 fallen wird, wenn die nächste Unterstützungslinie durchbrochen wird. Auch ich bin der Meinung, dass der Abwärtstrend noch kein Ende erreicht hat und wir in nächster Zeit einen Ausbruch sehen werden. Ob nach oben oder unten kann man natürlich nicht sagen, allerdings könnten die Unterstützungen bei 1,23 und 1,24 Probleme bereiten.

Noch ein paar letzte Worte zu den Aktienmärkten. Der Dow Jones ist 430 Punkte gefallen, der DAX knapp 150. Nachdem wir aus der letzten Seitwärtsbewegung ausgebrochen sind, halte ich weitere Verluste in den nächsten Wochen für sehr wahrscheinlich.

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Mrz-3-2009

Devisennews Woche 9

Devisennews Woche 9

Für das größte Aufsehen hat in dieser Woche wohl der Japanische Yen gesorgt. Er hat die Erwartungen der letzten Woche noch unterschritten und notiert zu Handelsschluss auf 97,58. John Normand, Global Head des Forex Strategie Abteilung von JP Morgan sagte, dass der US Dollar in den nächsten Wochen auf jeden Fall auf 105 Yen steigen werde. Der starke Anstieg des Yen, der als sicherer Hafen in den Zeiten der weltweiten Finanzkrise, hat in den letzten Wochen ein jähes Ende gefunden.

Die Annahme, dass die Japanische Wirtschaft am wenigsten unter den Folgen der Krise leiden werde, ist offensichtlich falsch. Japan trifft es am härtesten und diese Entwicklung spiegelt sich direkt in der Entwicklung des Yen wider. Übermäßig negativ eingestellt sind die Analysten bei JP Morgan allerdings nicht und sehen den Dollar bis zum September 2009 wieder bei 95 Yen notieren.

Der Euro ist diese Woche rund 130 Pips View definition in a new window gegen den Dollar gefallen. Hayman Advisors LP, die Firma die 500 Millionen Dollar daran verdiente, auf den Untergang des Subprime Mortgage Marktes zu setzen, sieht einen baldigen Zerfall der Europäischen Währungsunion bevor. Richard Howard, Managing Director bei Hayman, sieht folgendes Problem: Deutschland werde sich nicht daran beteiligen, ausländischen Banken der Euro Zone zu retten, wenn die eigenen Länder wie Spanien, Italien und Österreich nicht mehr alleine ihre Probleme lösen können.

Auch das Pfund ist wider leicht gegen den Dollar gefallen. Der Konsumpreisindex liegt auf dem tiefsten Wert seit 30 Jahren. Die Britische Währung ist 2008 23 Prozent gegen den Euro und 26 Prozent gegen den US Dollar gefallen, während Großbritannien in die größte Rezession seit 1991 gerutscht ist.
Der Dollar ist gegen den Mexikanische Peso diese Woche wieder höher gestiegen und notiert zu Handelsschluss bei 15,246. Bei der Marke von 15 wurde wichtige Stop Levels erreicht und der Anstieg in den nächsten Wochen dürfte abschwächen, so Francisco Diez von RBC Capital Markets in New York.

Der DAX und der Dow Jones sind diese Woche weiter gefallen und haben damit meine Erwartungen bestätigt. Der Deutsche Index liegt damit unter der wichtigen 4000er Marke und der Dow Jones ist nur noch 60 Punkte von der 7000 Marke entfernt. Beide Währungen sind im Zuge der Finanzkrise mehr als 50 Prozent gefallen. Die Frage ist jetzt, wann sollte man als Anleger wieder Aktien kaufen? Ich bin zu vorsichtig, um jetzt schon zu kaufen, aber irgendwann in der nicht so fernen Zukunft WIRD es einen Punkt geben, an dem man kaufen sollte. Denn wenn Deutschland nicht pleite geht, wovon ich nicht ausgehe, werden wir langfristig wieder die alten Hochs sehen. Die Frage ist bloß, wie lange dies dauern wird.

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Feb-23-2009

Devisennews Woche 8

Die achte Kalenderwoche des Jahres 2009 hat zumindest bei den Majors keine großen Bewegungen gesehen. Nachdem der Euro bis Freitag um fast 300 Pips View definition in a new window gefallen ist, hat er sich bis zum Handelsschluss wieder erholt, indem er in nur wenigen Stunden knappe 300 Pips View definition in a new window gestiegen ist. Auf Grund von Ängsten der Verstaatlichung von weiteren US Banken seien automatische Buy Orders ausgelöst worden, sodass der Kurs Freitag Nacht sogar höher lag als zum Wochenanfang. Der Euro ist in dieser Woche auf ein Drei-Monats Tief gefallen. Durch die Anzeichen, dass auch die osteuropäischen Mitglieder der Währungsunion stärker als bisher angenommen von der Finanzkrise betroffen seien, fiel die Europäische Währung in dieser Woche auf ein Tief von 1.2513. Damit hat der Euro schon 8,2 Prozent in diesem Jahr verloren. So viel wie selten zuvor. Ängste, dass unsere Währung zusammenbrechen könnte, seien laut Finanzminister Peer Steinbrück jedoch absurd. Auch meiner Meinung nach zählt der Fall des Euro zu den normalen Schwankungen von Währungspaaren und bietet keinen Grund zur Sorge, zumal ein schwacher Euro auch für Exporte vorteilhaft ist.

Der Yen ist diese Woche um mehr als 150 Pips View definition in a new window gegen den US Dollar gefallen. Nachrichten aus Japan, dass das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal aufs Jahr gerechnet um 12,7 Prozent gefallen ist, sorgten für eine Abschwächung des Yen. Auch der Schweizer Franke ist marginal gegen den Dollar gestiegen. Das Pfund ist um knapp 500 Pips View definition in a new window gegen den Yen gestiegen und hat eine Art Bottom gebildet. Der Preis ist in den letzten Wochen immer langsamer gefallen und seit einem Monat gestiegen. An eine Umkehr des Trends glaube ich allerdings bisher noch nicht.

Interessanter haben sich in dieser Woche die exotischen Währungen verhalten. Der polnische Zloty ist auf ein 5 Jahrestief gefallen, nachdem der Dollar im August 2008 seinen Aufwärtstrend begonnen hat. Der Dollar hat allerdings schon wieder 200 Punkte von seinem Höchststand eingebüßt und liegt jetzt fast wieder bei seinem Eröffnungskurs gegen die Währung aus Polen. Auch gegen den Mexikanischen Peso ist die amerikanische Währung enorm gestiegen. Nachdem wir letzte Woche das erste Mal über dem starken Widerstand von 14.300 geschlossen haben, sind wir diese Woche noch weiter gestiegen. Die Mexikanische Zentralbank hat diese Woche ihre Zinsen gesenkt, allerdings weniger als erwartet. In 6 Monaten ist der Peso um rund 31 Prozent gefallen und die Mexikanische Wirtschaft schrumpfte um 1,6 Prozent im 4. Quartal 2008, so viel wie seit 2002 nicht mehr.

Natürlich sind das keine guten Aussichten, allerdings ist mein Ratschlag, sich von den Fundamentaldaten nicht verunsichern zu lassen und seinem Trading Plan zu folgen.

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Feb-15-2009

Devisennews Woche 7

Besonders große Sprünge hat keiner der Majors diese Woche gemacht. Zwar ist das Pfund um rund 400 Pips View definition in a new window gefallen, nachdem wir vor 3 Wochen allerdings um 1100 Pips View definition in a new window gefallen sind, überrascht mich fast gar nichts mehr. Laut Gordon Brown helfe das schwache Pfund der Britischen Wirtschaft und es sollen keine Versuche unternommen werden, das Pfund zu stärken.

Der Dollar ist gegen die meisten anderen Währungen gestiegen, gegen den Euro um knapp 100 Pips View definition in a new window, nachdem klar wurde, dass das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone um 1,5 Prozent gefallen ist.
Auch der Yen hat gegen die meisten Währungen zugelegt und gegen Dollar 10 Pips View definition in a new window höher geschlossen als am Wochenanfang. Laut Alan Kabbani, einem Währungshändler der Wachovia Corporation sei das Rettungspaket der amerikanischen Regierung nicht das, worauf die Bürger gehofft haben. Als Konsequenz suchten Anleger Schutz in sicheren Währungen wie dem US Dollar und dem Yen (Leitzins 0 Prozent). Laut einer Aussage der G7 sollen bei Währungen übermäßige Volatilität und ungeordnete Bewegungen vermieden werden.

Der Australische Dollar ist diese Woche um knapp 170 Pips View definition in a new window gefallen und befindet sich jetzt unterhalb der starken Widerstandslinie von 0.67.

Für Gold und Silber ist diese Woche äußerst positiv verlaufen. Gold schloss bei 941.43 Dollar, 30 Dollar höher als zu Beginn der Woche und Silber stieg um mehr als 50 Cent auf 13.68 Dollar. Für Gold ist es also nicht mehr weit zur wichtigen 1000 Dollar Marke, die das letzte Mal im März 2008 durchbrochen wurde. Wenn der Aufwärtstrend in diesem Tempo fortgesetzt wird, dauert es aber wahrscheinlich nicht mehr lange bis wir sogar neue Highs sehen.

Der DAX und der Dow Jones sind beide angesichts schlechter Nachrichten aus der Finanzbranche gefallen. Der Dow Jones fiel über 400 Punkte und ist jetzt nur noch 400 Punkte von seinem 5 Jahres Tief entfernt. Wenn wir die Marke von 7400 durchbrechen, könnte es noch viel weiter nach unten gehen. Ähnlich sieht es bei unserem deutschen Aktienindex aus. 400 Punkte trennen uns von den Tiefs von Oktober, November und Januar. Werden diese Unterstützungen durchbrochen ist der Weg nach unten offen.

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Feb-7-2009

DevisenNews Woche 6

Für eine besondere Überraschung hat diese Woche der Australische Dollar (AUD) gesorgt, indem er von allen Währungen am stärksten gegen den US Dollar gestiegen ist. Nachdem die Währung aus Downunder in den letzten 4 Wochen allein 750 Pips View definition in a new window gefallen ist, erholte sie sich in dieser Woche um knapp 400 Pips View definition in a new window und schloss nur knapp unter dem Höchststand der Woche.

Der Yen ist in dieser Woche 3,2 Prozent gegen den Euro und 2,3 Prozent gegen den US Dollar gefallen, soviel wie seit Oktober nicht mehr. Experten sind der Meinung, dass zurzeit wieder höhere Profite in spekulativeren Geschäften gesucht werden, nachdem eine große Zahl von Anlegern ihr Geld eine lange Zeit im sicheren Hafen namens Yen geparkt hatte. Zurzeit kann ein Dollar 91.854 Yen kaufen, Experten sehen ihn allerdings in den nächsten Wochen bei 95 Yen. Besonders stark sind der Australische und Kanadische Dollar gegen den Yen gestiegen.

Das Pfund ist diese Woche wieder gegen den Dollar gestiegen und notierte zu Handelsschluss bei 1.47847. Auch gegen den Euro hat die Britische Währung an Stärke zugelegt und wir befinden uns zurzeit auf einer Widerstandslinie um 0.8700. Auf Grund der zahlreichen poltischen Maßnahmen und Ankündigen der britischen Regierung fassen Anleger wieder Vertrauen in das Pfund.

Der Neuseeländische Dollar ist knapp 250 Pips View definition in a new window gegen den US Dollar gestiegen, nachdem die 0.5000 Marke als Widerstand agiert hat. Der NZD ist seit März 2008 so schnell wie noch nie in seiner Geschichte gefallen. Vom Höchststand von 82.135 fielen wir mit einem Preis von 0.4960 auf ein 5 Jahres Tief.
EZB Präsident Jean-Claude Trichet hat angekündigt, dass weitere Zinssenkungen angesichts der kommenden Rezession möglich seien.

Gold hat in seinem Aufwärtstrend eine Pause eingelegt und schloss bei 910.75 Dollar, 15 Dollar unter dem Eröffnungskurs. Silber ist auf einen Preis von 13,09 Dollar gestiegen und damit in die entgegengesetzte Richtung von Gold gelaufen, was nicht sehr oft vorkommt.

Und zum Schluss noch die beste Nachricht. Der Deutsche Aktienindex hat am Freitag fast 350 Punkte höher geschlossen als er am Montag geöffnet hat. Auch der Dow Jones ist gestiegen, aber prozentual nicht ganz so stark wie der DAX.

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Jan-31-2009

Devisennews Woche 5

Wir schreiben Samstag, den 31. Januar 2009 und damit den letzten Tag des ersten Monats im neuen Jahr. Der Forexmarkt stand natürlich nicht still, sondern hat bei vielen Tradern für Überraschungen gesorgt.

Während EURUSD, USDCHF, USDJPY sich nicht besonders stark im Vergleich zur Eröffnung der Woche bewegt haben, hat sich das Pfund Sterling mehr als 800 Pips View definition in a new window nach oben bewegt, nachdem wir, wie letzte Woche beschrieben, ein 23-Jahr Tief erreicht haben. Ein Blick auf die Monatscharts zeigt, dass das Tief vom Juni 2001 durchbrochen wurde, letztendlich doch aber als Unterstützung fungierte, da das Pfund sofort zu steigen begann, nachdem es diese Marke durchbrochen hat.

Auch der Australische Dollar ist angesichts der schlechten wirtschaftlichen Aussichten und Zinssenkungen in Downunder gefallen und nun nur noch 370 von den Lows im Oktober 2008 entfernt. Experten wie Callum Henderson von Standard Chartered in Singapur sehen den Australischen Dollar allerdings gegen den Yen an Stärke gewinnen. Da der US Dollar gegen den Yen keine Zinsvorteile mehr bietet (siehe Carry Trade) ist eine Investition in den Australischen Dollar die bessere Alternative. Laut Standard Chartered werde der AUD erst auf 54 Yen fallen, bevor er sich wieder auf 57 Yen einpendeln werde und zum Jahresende bei 63 Yen notieren soll.

Durch den rapiden Anstieg des Pfund ist der Euro gegen die britische Währung (EURGBP) rapide gefallen. Der Markt öffnete am Montag bei 0.9434 und schloss Freitagnacht bei 0,8810, ein Pip über dem Tiefpunkt der Woche. Nachdem das Paar am 30. Dezember mit 0,9801 sein Allzeithoch und fast die Parität mit dem Euro erreicht hatte, könnte dies der Beginn eines neuen Abwärtstrends sein. Gold hat die 900er Marke, die jetzt als Unterstützung fungieren könnte, sicher durchbrochen und notiert auf 927 Dollar. Der DAX hat sich im Vergleich zum Schluss zur letzten Woche leicht erholt und ist 160 Punkte gestiegen. Das amerikanische Pendant, der Dow Jones ist im Vergleich leicht gefallen und notiert bei 8000,92 Punkten.

Der US Dollar ist diese Woche rund 150 Pips View definition in a new window gefallen und befindet sich schon südlich des Widerstandes um 1.3000. Der Abwärtstrend ist also noch intakt und es könnte schwer werden, die Marke zu durchbrechen.

Insgesamt war der erste Monat dieses Jahres sehr positiv für die amerikanische Währung und es bleibt abzuwarten, ob der Pfund die Stärke hat, den Trend umzukehren.

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Jan-24-2009

DevisenReview Kalenderwoche 4

Diese Woche hat wieder einmal gezeigt, dass die Finanzkrise noch immer für neue Überraschungen am Forex Markt sorgen kann und dass wir immer noch keinen Grund erreicht haben.

Der Pfund ist diese Woche auf 1.3500 gefallen, ein Preis, den wir das letzte Mal vor 23 Jahren gesehen haben. Das Vereinigte Königreich wurde in den letzten Monaten permanent von schlechten Nachrichten heimgesucht und als diese Woche, am 20. Januar 2009 bekannt wurde, dass die das Bruttonationalprodukt mehr geschrumpft ist als angenommen, fiel das Pfund Sterling auf ein 23-Jahr-Tief. Der Leitzins der Bank of England liegt jetzt bei 1,5 Prozent, ein Level, das in England zuletzt 1694 existierte.

Mit dem Fall des Pfunds ist auch der GBPJPY auf ein Allzeittief gefallen. In dieser Woche ist der Pfund gegen den Yen um mehr als 1200 Pips View definition in a new window gefallen. Da diese Währung sowieso nicht mehr als Carry Trade benutzt wird, weil die Zinsdifferenz nun nur noch 1,5 Prozent beträgt, gibt es momentan bessere Investments als den Pfund zu kaufen. Hier ist wieder einmal deutlich geworden, welche Stärke ein Trend besitzt. In Zeiten wie diesen gilt der Yen als sicherer Hafen und solange die Risikoaversion am Forex Markt besteht, behält der Yen seine Stärke. Experten sind sich allerdings einig, dass die japanische Währung extrem überbewertet ist.

Auch der Dollar ist weiter gestiegen und hat den Euro um 380 Pips View definition in a new window nach unten gedrückt. Gegen den Yen ist allerdings auch der US Dollar gefallen.

Jean Claude Trichet gab diese Woche in einem CNBC Interview bekannt, dass niemand die Stärke des Euro in Frage stelle und kein Grund zur Sorge bestehe.

Der Freitag hat nochmal für eine besondere Überraschung gesorgt, indem Gold die Marke von 900 durchbrochen hat. Das ist insofern ungewöhnlich, als der Dollar parallel diese Woche an Stärke gewonnen hat. Normalerweise besteht eine negative Korrelation zwischen US Dollar und Yen.

Auch die Aktienmärkte sind neben dem Forex diese Woche unter Druck geraten. Der DAX schloss Freitag 230 Punkte niedriger als zu Wochenanfang und der Dow Jones ist knapp über 200 Punkte gefallen. Damit nähern wir uns weiter den Tiefs von Oktober und November, die eine wichtige psychologische Marke darstellen.

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Jan-18-2009

DevisenReview Kalenderwoche 3

Der Forex Markt wurde in der letzten Woche vor allem durch die Tatsache geprägt, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins von 2,5 Prozent um 50 Basispunkte auf 2,0% gesenkt hat. In den USA liegt der Leitzins momentan zwischen 0 und 0,25 Prozent, was dem Paar EURUSD eine neue Konstellation verteilt. Viele Trader sprachen schon über den EURUSD als neuen Carry Trade, was angesichts der Zinssenkungen durch die EZB aber nicht mehr wirklich Sinn macht. 1,75 2 Prozent Zinsdifferenz sind meines Erachtens nicht genug, um von einem Carry Trade zu sprechen.

Die Senkung des Zinses war abzusehen und die Mehrheit der Analysten und Trader hat mit einem Cut von 50 Basispunkten gerechnet, sodass es zu keinen all zu großen Preisschwankungen gekommen ist.
Die kürzlichen Zinssenkungen der Zentralbank sind natürlich notwendig, um die Realwirtschaft anzukurbeln, Kredite günstiger und das Bankensystem liquider zu machen, allerdings wird Deutschland einer Rezession nicht mehr aus dem Wege gehen können.

Eine für Privatpersonen eher erfreuliche Nachricht ist, dass der Ölpreis einen neuen Tiefstand erreicht hat. Wir befinden uns zurzeit bei einem Preis von 35 Dollar pro Barrel, ein Preis, den man das letzte Mal im Juni 2004 gesehen hat. Die OPEC hat ihre Schätzung abgeben, dass die Nachfrage nach Öl um weitere 4,2 Prozent auf 29,5 Millionen Barrel pro Tag fallen wird. Der Abwärtstrend ist nach wie vor intakt, allerdings befinden wir uns auf dem Wochenchart an einer Widerstandszone aus den Jahren 2003 und 2004.

Der Euro setzte seinen Abwärtstrend bis Donnerstag fort, legte am Freitag allerdings wieder zu, gestützt durch Gewinne an den deutschen Aktienmärkten. Ein Ende des Abwärtstrends sehen aber nur wenige Analysten, natürlich auch im Anbetracht der Tatsache, dass die EZB noch weitere Zinssenkungen vornehmen könnte.

Der DAX fiel diese Woche mehr als 800 Punkte nach unten und wir befinden uns nun nur noch 350 Punkte vom Tiefstand im Oktober 2008 entfernt.

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