Dollar schwächelt trotz Gegenbewegung
So einfach ist das Leben in den USA derzeit überhaupt nicht. Schließlich druckt die US-Notenbank fast bildlich gesprochen zuviel Geld. Jedenfalls ist die Geldmenge extrem angestiegen und steigt auch noch. Es ist kaum damit zu rechnen, dass die inzwischen vorhandene Menge des Geldes so schnell weniger werden wird. Inzwischen haben sich US-Notenbanker öffentlich geäußert. Ihre Meinung ist ähnlich wie die Interpretation, die vom letzten Beige Book ausgeht.
Vermutet wird ja eh, dass die US-Konjunktur weiter schwach bleiben wird. Dies wird trotzdem dazu führen, dass US-Anleihen gekauft werden. Dabei ist davon auszugehen, dass dies wiederum in einem größeren Umfang geschehen wird. Das Resultat daraus soll sich auf die amerikanischen Konsumenten so auswirken, dass ein Profit für diese zu erwarten ist. Maßgebend sind hier die Liquidität, die verfügbar ist sowie Zinsen auf niedrigem Niveau.
Die Beobachter des Marktes haben diesen nun in den vergangenen Tagen den Markt genau analysiert. Sie rechnen damit, dass ein Maßnahmenprogramm seitens der US-Notenbank eingeleitet wird. Dieses wird zwar den Umfang von 500 Milliarden US-Dollar haben, jedoch wird keine allzu große positive Wirkung davon erwartet. Lediglich um 0,1 Prozentpunkte würde die US-Konjunktur steigen. Im Umkehrschluss führt dies dazu, dass die Menge an amerikanischem Geld steigt, dass in den Markt gepumpt wird. Somit entsteht eine Liquiditätsblase, deren Wirkungen wahrscheinlich nicht einmal groß bemerkt werden. Da nun mehr Liquidität vorhanden ist, könnten anziehende Aktienkurse die Folge sein, was das Vertrauen der Verbraucher stärken könnte. Gleichzeitig könnte der Konsum positive Auswirkungen spüren. Steigen Aktiendepots, so werden diese oftmals von den Verbrauchern beliehen, damit diese das Geld in den Konsum investieren können. Doch die Stimmung der Investoren, die aus dem Ausland kommen, wird nicht gerade gestützt. Schließlich ist die US-Konjunktur schwach. In Verbindung damit, dass die Menge an Geld zunimmt, wird die Stimmung nicht gerade gestützt. Das wiederum lässt den US-Dollar nicht gerade vertrauenswürdig erscheinen.
Inzwischen zeichnen sich in den Wochencharts leichte Veränderungen ab, die jedoch noch keine zu starke Beachtung finden sollten. Andererseits wird die Unsicherheit des Devisenmarktes, siehe die Wochenkerzen, ebenso gut in den Charts wiedergegeben. Derzeit befinden sich zwei doji, Candlestick-Muster, innerhalb der Wochenkerzen EUR/USD. Ausgewertet wurden diese Muster dahingehend, dass die Unsicherheit noch ein wenig anhalten wird. Es gibt trotzdem die Möglichkeit, dass anschließend ein Ziel von bis zu 1,50 erreicht wird, was das bestmögliche Ziel wäre. Zwar gebe es einen Weg, eine Änderung für den US-Dollar ins positive zu erreichen, doch wird das als unwahrscheinlich angesehen.
Weiterhin als spannend wird auch angesehen, wie sich der australische Dollar entwickelt. Es sollte ja Parität zwischen dem Dollar aus Australien und den USA erreicht werden. Dabei bleibt abzuwarten, wie sich das Niveau der chinesischen Währung entwickeln wird.
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