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Archiv für Oktober, 2010

Okt-27-2010

Dollar schwächelt trotz Gegenbewegung

So einfach ist das Leben in den USA derzeit überhaupt nicht. Schließlich druckt die US-Notenbank fast bildlich gesprochen zuviel Geld. Jedenfalls ist die Geldmenge extrem angestiegen und steigt auch noch. Es ist kaum damit zu rechnen, dass die inzwischen vorhandene Menge des Geldes so schnell weniger werden wird. Inzwischen haben sich US-Notenbanker öffentlich geäußert. Ihre Meinung ist ähnlich wie die Interpretation, die vom letzten Beige Book ausgeht.

Vermutet wird ja eh, dass die US-Konjunktur weiter schwach bleiben wird. Dies wird trotzdem dazu führen, dass US-Anleihen gekauft werden. Dabei ist davon auszugehen, dass dies wiederum in einem größeren Umfang geschehen wird. Das Resultat daraus soll sich auf die amerikanischen Konsumenten so auswirken, dass ein Profit für diese zu erwarten ist. Maßgebend sind hier die Liquidität, die verfügbar ist sowie Zinsen auf niedrigem Niveau.

Die Beobachter des Marktes haben diesen nun in den vergangenen Tagen den Markt genau analysiert. Sie rechnen damit, dass ein Maßnahmenprogramm seitens der US-Notenbank eingeleitet wird. Dieses wird zwar den Umfang von 500 Milliarden US-Dollar haben, jedoch wird keine allzu große positive Wirkung davon erwartet. Lediglich um 0,1 Prozentpunkte würde die US-Konjunktur steigen. Im Umkehrschluss führt dies dazu, dass die Menge an amerikanischem Geld steigt, dass in den Markt gepumpt wird. Somit entsteht eine Liquiditätsblase, deren Wirkungen wahrscheinlich nicht einmal groß bemerkt werden. Da nun mehr Liquidität vorhanden ist, könnten anziehende Aktienkurse die Folge sein, was das Vertrauen der Verbraucher stärken könnte. Gleichzeitig könnte der Konsum positive Auswirkungen spüren. Steigen Aktiendepots, so werden diese oftmals von den Verbrauchern beliehen, damit diese das Geld in den Konsum investieren können. Doch die Stimmung der Investoren, die aus dem Ausland kommen, wird nicht gerade gestützt. Schließlich ist die US-Konjunktur schwach. In Verbindung damit, dass die Menge an Geld zunimmt, wird die Stimmung nicht gerade gestützt. Das wiederum lässt den US-Dollar nicht gerade vertrauenswürdig erscheinen.

Inzwischen zeichnen sich in den Wochencharts leichte Veränderungen ab, die jedoch noch keine zu starke Beachtung finden sollten. Andererseits wird die Unsicherheit des Devisenmarktes, siehe die Wochenkerzen, ebenso gut in den Charts wiedergegeben. Derzeit befinden sich zwei doji, Candlestick-Muster, innerhalb der Wochenkerzen EUR/USD. Ausgewertet wurden diese Muster dahingehend, dass die Unsicherheit noch ein wenig anhalten wird. Es gibt trotzdem die Möglichkeit, dass anschließend ein Ziel von bis zu 1,50 erreicht wird, was das bestmögliche Ziel wäre. Zwar gebe es einen Weg, eine Änderung für den US-Dollar ins positive zu erreichen, doch wird das als unwahrscheinlich angesehen.

Weiterhin als spannend wird auch angesehen, wie sich der australische Dollar entwickelt. Es sollte ja Parität zwischen dem Dollar aus Australien und den USA erreicht werden. Dabei bleibt abzuwarten, wie sich das Niveau der chinesischen Währung entwickeln wird.

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Okt-19-2010

Tagesgeldzinsen ziehen leicht an

Zum Schluss von der letzten Woche hat sich im Bereich der Zinsen für das Tagesgeld am europäischen Markt kaum etwas getan. Denn die Bewegungen dort waren kaum merklich. Schenkt man den diversen Disponenten Glauben, so beliefen sich die Sätze hier bereits wie am vorigen Tag. Was nichts anderes bedeutet, als das sich diese in einer Spanne von nur 0,70 Prozent und 0,75 Prozent bewegten. Was nun wirklich nicht gerade eine sonderlich starke, hervorstechende Veränderung bedeutet. Zudem wurde von einigen Seiten erwartet, dass sich hierbei ebenfalls in dieser Woche kaum etwas verändern würde. So das in dieser Situation davon ausgegangen worden ist, dass sich die Sätze für das Tagesgeld auch weiterhin innerhalb von dieser Spanne befinden werden.

Aber dennoch hat sich, trotz der kaum zu erwartenden Steigerung in diesem Bereich, durchaus etwas getan. Und zwar verhält es sich so, dass zum Wochenbeginn sich die Zinsen in puncto Tagesgeld durchaus etwas verändern haben. Denn diese haben bereits jetzt schon etwas angezogen. Somit ist die Spanne vom Freitag (die erwähnten 0,70 Prozent bis 0,75 Prozent) im Moment nicht mehr gültig. Denn in der Zwischenzeit ist diese von einer Spanne abgelöst worden, die bei 0,75 Prozent anfängt, und bis hin zu 0,85 Prozent reicht; glaubt man den Aussagen von den diversen Disponenten.

Und dennoch bleiben manche Händler dabei, dass ein folgender weiterer Anstieg von größerem Ausmaße wohl kaum zu erwarten ist. Wobei hierbei aber auch gleich eine Begründung mitgeliefert worden ist. Denn allem Anschein nach würde es sich wohl im Moment derart verhalten, dass am Markt immer noch viel Liquidität vorhanden sei. Somit bleibt momentan auch dieser Bereich noch im unklaren. Von der Theorie her könnte sich natürlich durchaus noch etwas auf dem Markt ändern, was sich dann wiederum auf die Zinsen von den Tagesgeldsätzen auswirken könnte. Auch wenn einige Händler eigentlich nicht diese Meinung vertreten.

Generell auszuschließen ist es aber natürlich nicht. Denn immerhin hat sich ja von Freitag auf Montag etwas verändert. Zwar ist die Spanne keinesfalls sprunghaft in die Höhe geschnellt, aber dennoch hat diese sich nach oben hin verändert. Für diejenigen Anleger, welche sich für die Zinsen im Bereich des Tagesgeldes interessieren, wird aber sicherlich diese Bewegung von großer Bedeutung sein; und sei sie noch so klein.

Denn immerhin ist es nicht vollkommen auszuschließen, dass die Händler sich irren, und dass sich doch etwas mehr in dieser Hinsicht, sowie vielleicht innerhalb von dieser Woche noch regt. Wobei hier zu beachten ist, dass dies natürlich nur reine Spekulationen sind. Denn wie sich die prozentuale Spanne in diesem Bereich denn tatsächlich weiter entwickelt, das bleibt natürlich zunächst einmal abzuwarten. Die Zinsen der Tagesgeldsätze finden aber generell mehr Beachtung, als oftmals gedacht wird. Für viele Anleger ist somit deren Entwicklung von entscheidender Bedeutung.

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Okt-18-2010

Daniel Fehring: Dollar Abwärtsspirale - Top Trades mit Majors zweite Reihe!

Der Forex Devisenmarkt ist ein Finanzmarkt der schnellen Bewegungen. Gewinn generiert der Day Trader View definition in a new window nur durch konsequente und permanente Beobachtung und Einschätzung des Forex Marktes. Gelingt dem Trader die Gewinnrealisation durch Kursdifferenzen optimal, kann er mit seinem Handel auch kleinste Spreads für sich nutzen. Entsprechende Käufe oder Verkäufe müssen oft in Minutengeschwindigkeit getätigt werden.

Politisches Glücksspiel ohne Rücksicht - unnatürliche Kursbewegungen

“Der Aktionär online” brachte am 14. Oktober 2010 Einzelheiten aus einem Gespräch mit dem Aggressiven Day-Trader und Trading Coach Daniel Fehring. Fehring vermittelte seine Beurteilung über Gewinnchancen am Forex Markt bei rasant absackendem Dollar und hochschnellendem Euro. Die fundamentale Analyse zeigt, nach Fehrings Ansicht, dass der Markt derzeit weitgehend durch politische Hebel bewegt wird.

Dollarkurs - Spielzeug der US Finanzpolitik?

Nicht erst seit der Finanzkrise 2008 setzt die USA auf die Schwächung des eigenen Wechselkurses, um ihre Schuldenlast zu senken, die Exportrate zu steigern und damit die schwache Konjunktur, die hohe Arbeitslosigkeit und die Überschuldung im eigenen Staat in den Hintergrund zu drängen. Der in den letzten Monaten erhoffte Aufschwung fällt für die USA eher verhalten aus. Der amerikanische Markt kommt nicht recht in Stimmung.

Die Methoden der US Notenbank zur Manipulation der Wechselkurse sind drastisch, der Kauf der eigenen, amerikanischen Staatsanleihen in der Größenordnung von bisher rd. 800 Milliarden Dollar und amerikanischer Hypothekenanleihen in mehr als Billionenhöhe, gehören dazu. Der Leitzinssatz wird, seit Beginn der Finanzkrise 2008 unverändert, auf 0,00% bis 0,25% gehalten, die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed), begründet dies mit dem minder ausgefallenen Wachstum der amerikanischen Konjunktur.

Am 12. Oktober 2010 wurde das Protokoll der Sitzung des amerikanischen Offenmarkt-Ausschusses FOMC der Fed, vom 21. September 2010, veröffentlicht und als wahrscheinliche Strategie unter anhaltend schwacher Konjunktur wurde die weitere Lockerung der Finanzpolitik, das ?Quantitative Easing II?, in Aussicht gestellt. Dies könnte den Dollar noch weiter abwärts treiben.

Dollar, Yen und Yuan im Abwärtsrausch: Euro trägt die Last

Auch Japan befleißigt sich der Kurssenkung des Yen. Der Leitzinssatz wurde auf 0% gesetzt um für ausländische Anleger attraktiv zu sein und die Japanische Notenbank wirft Yen in Höhe von Millionen US Dollar auf den Markt. China widersetzte sich nachhaltig der Aufforderung zur Wechselkurserhöhung des Yuan. Die Chinesen profitierten, als gefragte Exportnation, schon seit langem von der Schwächung der eigenen Währung. Der Euro, mit einem Kurswert von aktuell, 18. Oktober 2010, 18:00 Uhr, bei ca. 1,3984 USD, schwankt um die 1,40 USD Marke, künstlich aufgepumpt durch die Wechselkursstrategien von US Dollar, Yen und Yuan.

Fehring: Interessant für Trader - Kurskorrekturen und Handel in der zweiten Reihe

Laut Fehring können Trades auf die Kurskorrektur von Euro, Dollar, Yen und Yuan derzeit zu guten Gewinnen am Markt führen, sollte es in Aussicht gestellt werden dass die G7 Vertreter einen Verzicht auf künstliche Interventionen für die Zukunft vereinbaren. Auch durch die weltweite Umsetzung der Basel III Richtlinien für Banken könnte ein Level-Play-Field des Finanzsystems geschaffen werden, was Kurskorrekturen begünstigt.

Um den politischen Tendenzen nicht zu stark ausgeliefert zu sein, empfiehlt Daniel Fehring auch Majors aus der zweiten Reihe zu Handeln, wie Euro zu Yen, EURYPI, oder auch Schweizer Franken zu Britischem Pfund, CHFBPD.

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Okt-15-2010

Jahresendrally beim Dax ?

Wie jedes Jahr im Oktober, wenn sich das Börsenjahr auf das Jahresende zubewegt, fragen sich viele Anleger, ob es zu einer Jahresendrally an den Aktien- und Rohstoffmärkten kommt. Der Monat Oktober wird von den Investoren rund um den Globus traditionell als der Startpunkt für eine Kursrally zum Jahresende hin betrachtet. Auch hierzulande scheint sich der Beginn einer Jahresendrally abzuzeichnen. Dabei bleibt jedoch zu berücksichtigen, dass die deutsche Anlegerstimmung zum großen Teil auch von den amerikanischen Wirtschaftsdaten abhängig ist.

Viele professionelle Händler gehen davon aus, dass mit dem Überschreiten der 6400er-Marke beim Dax vor wenigen Tagen nun der Startschuss für eine Jahresendrally gefallen ist. Bereits seit einigen Monaten lag die Widerstandslinie für einen Anstieg nach oben beim Dax bei etwa 6400 Punkten. Da diese Grenze nun überschritten wurde, spricht nach der charttechnischen Analyse nichts mehr gegen weitere Kurszuwächse bei den größten deutschen Unternehmen.

Neben den charttechnischen Vorraussetzungen sprechen eine Reihe weiterer Indikatoren für einen starken Anstieg bei den Dax-Werten zum Jahresende hin. Vorallem die heimischen Konjunkturdaten sorgen momentan für reichlich Optimismus bei den Anlegern. Die Konjunkturdaten sind entgegen der anfänglichen Skepsis vieler Experten besonders gut ausgefallen. Obwohl ein Rückgang des Gfk-Konsumklimas auf 4,2 Prozent erwartet wurde, stieg der bekannte Index, der die Konsumneigung der Privathaushalte wiederspiegeln soll, auf 4,9 Punkte an. Die Gfk (Gesellschaft für Konsumforschung) sieht in den neuen Daten die Beweise einer “spürbaren Beschleunigung” des “Aufwärtstrends” und spricht in diesem Zusammenhang sogar von einem Drei-Jahres-Hoch. Das größte deutsche Marktforschungsinstiut geht außerdem von einer weiteren Steigerung der Verbraucherstimmung aus, wenn die derzeitigen Rahmenbedingungen auf gleichem Niveau bleiben.

USA geht von Rally aus

Auch in den USA gehen zahlreiche Anleger und Börsen-Experten davon aus, dass es in diesem Jahr zu einer Jahresendrally bei den größten amerikanischen Aktien- und Rohstoffmärkten kommen wird. Der Hauptgrund für diese Annahme liegt sicherlich in der Aussicht, dass die US-Notenbank im Rahmen der quantitativen Lockerung weitere US-Dollar drucken wird, um so die heimische Konjunktur zu stimulieren. Die Marktteilnehmer erwarten, dass die Federal Reserve Bank (FED) bereits im November damit beginnen wird, amerikanische Staatsanleihen und Wertpapiere in großem Umfang aufzukaufen, um so die schwächelnde Konjunktur anzukurbeln. Da durch die quantitativen Lockerungsmaßnahmen durch die Zentralbank Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt wird, profitieren davon vor allem die heimischen Finanzmärkte, in die das umlaufende Kapital zum größten Teil reinvestiert wird. In jüngster Zeit haben die geldpolitischen Maßnahmen der Fed vorallem die Rohstoffmärkte belebt. Vorallem Edelmetalle wie Gold und Silber bewegen sich seit Monaten von einem Hoch zum nächsten. Doch auch die amerikanischen Aktienmärkte haben sich in den letzten Monaten sehr stabil gehalten, wobei ein eindeutiger Ausbruch nach oben jedoch noch nicht zu verzeichnen ist.
Eine Dämpfung bekommen die Erwartungen für die Jahresendrally jedoch durch die schlechten Konjunkturdaten der vergangenen Monate. Trotz des 800 Milliarden Dollar teuren Konjunkturprogramms seitens der amerikanischen Regierung blicken viele US-Bürger skeptisch in die Zukunft. Jeder siebte Amerikaner bewegt sich derzeit an der Armutsgrenze, 42 Millionnen Amerikaner sind sogar auf Lebensmittelmarken angewiesen. Manche Experten gehen davon aus, dass sich die miserable Verbraucherstimmung bald auch auf die Geschäfte der US-Unternehmen auswirken könnte.

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Okt-8-2010

Der Euro ? wie steht er gegenüber dem Dollar?

1999 wurde der Euro eingeführt ? geplant war er als stabiler Gegenspieler zum Dollar, der als stärkste Währung der Welt galt.

Wo steht der Euro heute?

Wenn man sich den Kursverlauf des Euro ansieht, dann wird man schnell feststellen, dass er sich nicht ganz so entwickelt hat, wie es erwartet worden war. Die langsame, aber kontinuierliche, Aufwärtsbewegung war zuletzt von der Griechenland Krise unterbrochen worden. Das Sorgenkind Griechenland ist, trotzt gegenteiliger Neuigkeiten, immer noch nicht wirklich genesen und spekuliert ganz offen auf östliche Hilfe. Die Chinesen haben jedenfalls schon angekündigt Griechenland unter die Arme greifen zu wollen.

Aktuell steht der Euro zum Dollar 1,39 was gegenüber dem Vortag einem Plus von 0,67% entspricht. Kam man also davon ausgehen, dass die Kurve weiter eine leicht steigende Tendenz haben wird? Wenn man einen längeren Zeitraum betrachtet durchaus. Die amerikanische Währung leidet unter der hohen Anzahl Arbeitsloser im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und aller daraus resultierender gesellschaftlicher Probleme.

Doch die Eurozone ist ebenfalls angeschlagen. Der Irische Tiger brüllt schon lange nicht mehr und kämpft mit einer Verschuldung die nach der Sanierung der irischen Bankenlandschaft ein Drittel seiner Wirtschaftsleistung erreichen könnte. Die Achse Madrid-Paris-Berlin macht keine Anstallten konkrete Sparmaßnahmen um zusetzten und die restlichen südlichen und östlichen EU Mitgliedsstaaten die bis jetzt noch nicht so sehr in den Fokus öffentlichen Interesses gerückt sind, werden sicher nicht lange auf sich warten lassen.

Obwohl Ungarn den Euro bis jetzt noch nicht eingeführt hat, wird das Industrieunglück, das dazu geführt hat dass drei ungarische Dörfer unter einer rot-braunen, giftigen Schlammasse begraben wurden, auch ein Nachbeben an den Börsen auslösen. Noch während Helfer und Katastrophendienste bemüht sind das Schadensausmaß wenigstens halbwegs realistisch abzuschätzen, werden bereits Stimmen laut, die vor weiteren möglichen Unglücken in östlichen Ländern warnen. Viele Industriebetriebe in den neuen EU-Mitgliedsstaaten sind marode und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Medien wieder von einem neuen Unglück berichten können.

Länder wie Estland, Lettland und Litauen die dem Wechselkursmechanismus II (WKM II) angehören, werden wahrscheinlich nicht zu einer Stabilisierung des Euro beitragen.

Was bedeutet das für den Euro?

Die Europäische Zentralbank wird nicht immer ? so wie im Fall Spanien ? durch den Kauf von Staatsanleihen den Euro stärken können (und wollen). Die Schuldenspirale dreht sich und ein nationales Unglück wie in Ungarn, kann zu massiven wirtschaftlichen Einbrüchen führen. In Zukunft werden Anleger wohl nicht so sehr auf den Norden Europas blicken, sondern eher die jüngsten Mitgliedsstaaten im Blick haben um auf überraschende Abwärtsbewegungen schnell reagieren zu können.

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