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Archiv für September, 2010

Sep-29-2010

Währungskonflikte und Ihre Auswirkung auf den Devisenmarkt

Viele Nachrichten sind in der letzten Woche wieder einmal um die Welt gegangen. Mit von der Partie war hier eine kleine aber feine Nachricht, die sich jedoch sehr stark auf den Devisenmarkt auswirken könnte. Es handelt sich um die Nachricht, dass Japan einseitig auf den Währungsmarkt eingegriffen hat, und so den Yen und seinen Wechselkurs gedrückt hat.

Danach hat sich der US Finanzminister Timothy Gaithner zu Wort gemeldet und bekundet, dass China seine Währung schneller und vor allen Dingen auch stärker steigen lassen sollte. Aus diesen zwei kleinen Sätzen ergibt sich eine Verschärfung der Währungskonflikte, die ohnehin schon zwischen Japan und China herrschen.

Wer jetzt der Meinung ist, dass sich diese vermeintlichen Lappalien so gut wie gar nicht auf Europa auswirken, dem sei gesagt, genau das Gegenteil könnte der Fall sein. So haben diese Währungskonflikte einen direkten Einfluss auf die bestehende Wirtschaftskrise und könnten diese im schlechtesten Fall sogar noch verstärken. Des Weiteren ergeben sich aus diesem Umstand eine Vermutung und eine zu erkennende Tendenz.

Die Wirtschaftskrise hat weniger mit einer konjunkturbedingten Entwicklung zu tun, sondern ist vielmehr eine systemisch und bewusst hervorgerufene Krise. Zu diesem Schluss kommen auch immer mehr Experten auf dem Gebiet der Devisen. So kommen zum Beispiel die Experten von Forex immer deutlicher zu dem Schluss, dass eine Abmilderung oder gar Erholung aus der Krise kaum noch zu erwarten ist.

Was bedeuten diese Nachrichten für den Devisenmarkt?
Wie sich jeder vernünftig denkende Mensch an einer Hand ausrechnen kann, wirkt sich ein derart gezieltes Eingreifen in die Währungskurse auch auf den Devisenmarkt aus. Aus diesem Grund sind auch viele Forex Trader in Angst und machen sich Sorgen um ihre Investitionen. Wie sich diese Währungskonflikte weiter entwickeln, lässt sich nicht realistisch einschätzen. Eines ist jedoch sicher, nicht nur Japan, China oder die USA üben Einfluss auf Ihre Währung aus, auch andere Länder mischen in dieser Farce kräftig mit.

Dabei wird stets der Grund die Währung in Schach halten zu wollen vorgeschoben. Beispielsweise haben Thailand oder auch Südkorea in der Vergangenheit Dollar gekauft, mit dem Ziel den Abstieg ihrer eigenen Währung aufzuhalten. Es zeigt sich also, dass im Grunde genommen der Eingriff in die Währung eines Landes global eine gängige Praxis ist und sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart immer wieder geschieht.

Für die Anleger auf dem Devisenmarkt bedeutet dies schlicht, dass eine Prognose über die Entwicklung auf dem Devisenmarkt nur sehr schwer zu gestalten ist, was wiederum eine gewisse Unberechenbarkeit nach sich zieht.

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Sep-15-2010

Ein weiterer Höhenflug des Euro

Seit 30 Tagen steigt der Euro in seinem Wert stetig an. Vor kurzem sind die Konjunkturdaten der USA veröffentlicht worden. Die hat dazu geführt, dass der Euro stark zulegen konnte. Inzwischen hat die Gemeinschaftswährung der europäischen Staaten sogar Werte von über 1,30 Dollar überschritten. Als der Tag fast beendet war, lag der Wert des Euros bei 1,3001 US-Dollar.

Im Laufe dieses Tages hatte der Euro somit einen Sprung von etwa einem Cent gemacht. Erreicht wurde dieser Wert am Dienstagnachmittag und stellte damit den Stand ein, den der Euro vor fast einem Monat erreicht hatte. Ein Devisenhändler hatte dafür die Erklärung bereit. Alles schien darauf hinauszulaufen, dass der Euro fallen würde. Dementsprechend hatte sich die Position des Marktes darauf eingestellt. Nach der Veröffentlichung wurden mit Deckungskäufen begonnen. Dieses Vorgehen wurde natürlich verstärkt, als der Wert von 1,29 Dollar übersprungen wurde. Während der vergangenen Wochen hatte der Euro eine Spanne erreicht, die er stets innehatte. Diese lag bei 1,27 US-Dollar und erreichte 1,29 US-Dollar. Dabei war der Referenzkurs noch am Dienstagmittag durch die europäische Zentralbank bei einem Wert von 1,2850 US-Dollar festgelegt worden. Damit lag der Wert bereits um 0,0049 US-Dollar höher als am Vortag. Das führte dazu, dass der US-Dollar einen Wert von 0,7782 erreicht.

Allerdings bleibt jetzt abzuwarten, ob es sich um einen dauerhaften Anstieg handelt, äußerte sich jetzt ein Beobachter des Marktes. Zugleich wurde versucht, eine Erklärung für den Anstieg zu finden. Der Grund könne jedoch nicht von den Impulsen ausgehen, die die Konjunkturfront liegt, da diese nicht eindeutig seien. Im Hinblick auf die Konjunktur seien die Erwartungen des ZEW doch nicht sehr glänzend ausgefallen. Dagegen sieht es beim US-Einzelhandel doch anders aus, da die Zahlen hier Stabilität beweisen. Gleichzeitig konnten die US-Lagerbestände einen weiteren Anstieg verzeichnen. So hoch lagen die Bestände seit Mai 2009 nicht mehr. Gerade diese Bestände sind von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung, wenn es um das Bruttoinlandprodukt geht. Von einer nicht mehr so großen Bedeutung, sind Ängste vor einer Rezession in den USA sowie hinsichtlich der Schulden in Europa.

Auch im Hinblick auf weitere bedeutende Währungen hatte die europäische Zentralbank neue Referenzkurse festgelegt. So lag beispielsweise der Wert für einen Euro bei 0,83430 Britische Pfund. Für japanische Yen lag der Wert für einen Euro bei 107,04, während der Euro in Schweizer Franken einen Wert von 1,2911 hatte.

Wie der Euro setzte ebenso der Yen zu einem weiteren Höhenflug an. Dies wurde durch die Tatsache unterstützt, das Naoto Kan den Kampf um die Parteispitze gewann. Somit hat er eine Chance, erneut zum Premierminister von Japan gewählt zu werden. Laut einer Studie der Commerzbank wird Kann eine zögerliche Haltung im Hinblick auf die Stärke des Yen nachgesagt. Damit wären wohl kaum japanische Interventionen zu erwarten, wenn Kan als Premierminister an der Macht wäre.

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Sep-13-2010

Jahrhundertchance Gold und Devisen?

Rohstoffe und Devisen als alternative Investments

Viele Anleger investieren in unsicheren Zeiten in Rohstoffe, insbesondere in Edelmetalle. Diese gelten als krisensicher, da sie wertbeständig und inflationsbeständig sind.

Obwohl viele Experten bereits das Ende der Wirtschafts- und Finanzkrise ausgerufen haben, ist die Verunsicherung der Anleger ob der weiteren Wirtschaftsentwicklung in Europa, Asien und in den USA weiter gegeben. So sprechen einige Analysten bereits von einer nur kurzzeitigen Erholung, die bald ein jähes Ende nehmen wird. Auch die Verschuldung in den USA sowie die Rezession des Landes sorgen weiter für Unruhe.

Aus diesem Grund konnte sich der Goldpreis, der in US-Dollar angegeben wird, in den vergangenen Monaten sehr gut entwickeln. Per 13. September 2010 wurde ein Wert von 1.244,50 US-Dollar pro Unze ermittelt, der bereits nahe dem Höchstkurs valutiert. Eine ähnliche Kursentwicklung ist auch bei Silber zu beobachten, welches ebenfalls von immer mehr Anlegern als Anlageoption genutzt wird. Sein Wert wird jedoch nicht nur durch die Nachfragen auf der Anlegerseite, sondern auch aus der Industrie immer weiter erhöht, wo Silber aufgrund seiner überragenden Eigenschaften sowohl im Fahrzeugbau wie auch in der Medizintechnik eingesetzt werden kann. Die positiven Kursverläufe bei den genannten Edelmetallen, aber auch bei Platin, werden wohl in den kommenden Wochen weitere Anleger anlocken, die aufgrund der Verunsicherung an den Aktienmärkten und der dortigen Kursschwankungen nach alternativen Investments suchen.

Ebenso wie Rohstoffe sind auch Devisen bei vielen Anlegern gern gewählte Investments. Sie spekulieren dabei sowohl auf fallende wie auch auf steigende Notierungen und können so in unterschiedlichen Marktsituationen Gewinne erzielen. Der Devisenhandel Forex, der als größter Finanzplatz der Welt gilt, setzt pro Tag mehr als drei Billionen US-Dollar um, was allein schon für dessen Bedeutung spricht.

Anleger, die am Devisenmarkt Forex partizipieren wollen, können ihre Trades über Forex Broker abwickeln, deren Depots online geführt werden können. Da am Forex Markt rund um die Uhr gehandelt werden kann, können selbst untertägige Kursveränderungen für Kursgewinne ausgenutzt werden.

Der Handel am Forex Markt wird durch Währungspaare sichergestellt. Durch den Verkauf einer Währung, beispielsweise US-Dollar, wird eine weitere Währung, zum Beispiel Schweizer Franken, erworben. Konnte dann der gewünschte Gewinn erzielt werden, kann der Handel abgeschlossen und der Gewinn vereinnahmt werden.

Viele Forex-Broker bieten neben dem Handel mit Devisen auch den Handel mit Rohstoffen und Edelmetallen. So können Anleger sowohl Devisen wie auch Rohstoffe bei nur einem Broker handeln, der hierfür günstige Konditionen bietet.

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