Archiv für März, 2009

Mrz-27-2009

Forexblog Woche 12

In diesem Artikel will ich auf den von mir in der letzten Woche angesprochenen Trade näher eingehen. Der Artikel ist unter dem Namen Forexnews Woche 11 zu finden. Der Grund, warum ich USDCAD verkauft habe, war das Triple High auf dem Tageschart (eigentlich 5 Highs, da die ersten 2 jeweils aus 2 Balken bestehen). Dazu kam die MACD Divergenz und die Seitwärtsbewegung in den letzten Wochen.
Vorausgesetzt, man betrachtet nur den Tageschart, hätte ich die Wahl aus drei Möglichkeiten. Ich setze einen Sell Stop knapp über 1,30 ohne dass ich beobachte, wie sich der Preis bewegt. Das ist oft gefährlich, wäre aber bei einem Triple High auf jeden Fall ein Trade mit einer hohen Gewinnwahrscheinlichkeit. Die nächste Möglichkeit ist abzuwarten, wie sich der Preis an diesem Punkt verhält und den Tagesbalken nach Handelsschluss zu evaluieren. Wie schon vorher spielen für meine Entscheidung die beiden unter dem Pfeil liegenden Balken eine Rolle. Wenn ich ein konservativer Händler bin, suche ich eine Bestätigung, dass die Widerstandszone noch Gültigkeit hat.



Was jetzt am ersten Tag passierte, war, dass der Preis die Widerstandszone berührte und knapp unter ihr schloss. Für mich allerdings wichtiger, was am darauffolgenden Tag passierte. Der Balken hat geöffnet und signifikant tiefer geschlossen, sogar tiefer als der Öffnungskurs des vorhergehenden Balkens. Dadurch hat die Widerstandszone für mich Gültigkeit bewiesen und ich war mir sicher, dass wir noch weiter fallen würden.

Ich würde einen Sell Stop unter dem zweiten Tagesbalken setzen und fixiere meinen Stop Loss über dem Hoch des Balkens, also ans obere Ende der Widerstandszone. In den nächsten zwei Tagen ist wie sie auf dem Chart sehen können nicht viel passiert, wir haben meinen Sell Stop nicht berührt, aber ich wäre immer noch zuversichtlich. Am darauffolgenden Tag haben wir das Low jedoch unterschritten und knapp tiefer als mein Sell Stop Balken geschlossen. Außerdem lagen wir jetzt südlich des 21 EMAs. In den nächsten Tagen hat die Unterstützungslinie noch ein paar Probleme bereitet aber ich hätte meine Position gehalten und meinen Stop Loss noch nicht versetzt.

Daraufhin fiel der Preis in zwei Tagen ziemlich stark nach unten und macht kurz über der nächsten Unterstützungslinie kehr t und schloss ein wenig unter seinem Öffnungspreis. Wie sie sehen können befinden wir uns gerade zwischen diesen zwei roten Linien. Zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits meinen Stop Loss auf Break Even gesetzt, da mir die Bewegungen des US Dollar zurzeit zu stark durch Finanznachrichten beeinflusst werden. Ich bin also in einem Trade, in dem ich nicht verlieren kann. Durchbrechen wir die Unterstützungslinie, sehe ich das nächste Ziel bei 1,1750 (untere rote Linie).

Wie sie sehen ist es wichtig, in jedem Trade einen Plan zu haben. Machen sie sich Gedanken zu jeder potentiellen Bewegung. Wie handeln sie, wenn der Preis in ihre Richtung läuft? Wie wenn er gegen sie läuft und was tun sie wenn sich der Preis so gut wie gar nicht bewegt?

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Mrz-27-2009

Devisennews Woche 12

Diese Woche war zumindest in diesem Jahr die interessante für Forex Trader. Wer sich die Majors auf dem Wochenchart anschaut, erkennt eines sofort. Der US Dollar hat maßgeblich an Wert verloren und das gegen alle anderen Majors. Dies geschah im Rahmen einer Ankündigung der Fed, dass sie US Dollar Anleihen kaufen werde. Daraufhin viel der Dollar 3,4 Prozent gegen den Euro, so stark noch nie seit Einführung der gemeinsamen Europäischen Währung. Der ICE trade-weighted Dollar Index ist in dieser Woche um 4,1 Prozent gefallen, gegen den Yen ist die Amerikanische Währung um 2,1 Prozent gefallen. Insgesamt ist der US Dollar so stark wie seit fast 25 Jahren nicht mehr gefallen.

Die Mexikanische Zentralbank hat diese Woche ihre Leitzinsen stärker als erwartet um 0,75 Prozentpunkte gesenkt und sorgte damit für einen Anstieg des Peso um 1,6 Prozent gegen den Dollar. Damit liegen die Zinsen in Mexiko zurzeit bei 6,75 Prozent. Der Peso ist in den letzten 6 Monaten um 25 Prozent gefallen, so stark wie keine andere der 16 größten Währungen. Die Entscheidung wurde an den Märkten positiv aufgenommen, da sich viele radikalere Maßnahmen bei der Bekämpfung der Rezession in Mexiko erhofften.

Auch das Pfund ist um rund 500 Pips View definition in a new window gegen den US Dollar gestiegen, nachdem die Ankündigung der Zentralbank veröffentlich wurde. Das ist der größte Gewinn seit 7 Wochen für die britische Währung.
Interessant ist zurzeit auch die Entwicklung der osteuropäischen Währungen. Diese Woche haben die Zentralbanken diverser Länder verlauten lassen, dass sie die Leitzinsen senken werden, um die tiefste Rezession seit dem Sturz des Kommunismus aufzuhalten. Das Problem bei der Zinssenkung ist bloß, dass Währung wie der Polnische Zloty in den letzten Monaten schon extrem gefallen sind und durch die geldpolitischen Maßnahmen noch weiter an Wert verlieren würden. Laut Vorhersagen von Bloomberg werden die Zinsen in Polen von 4 auf 3 Prozent fallen, in Tschechien von 1,75 auf 1,5 Prozent und in Ungarn von 9,5 auf 7 Prozent. Diese Emerging Market Währungen haben im Zuge der Finanzkrise stark an Wert verloren. Vor allem der Polnische Zloty ist in den letzten 6 Monaten um 28 Prozent gefallen.
Öl ist diese Woche auf über 50 Dollar gestiegen und notierte zu Handelsschluss am Freitag bei 52 US Dollar. Auch DAX und Dow Jones sind in dieser Woche schwach gestiegen und befinden sich gerade unter einer wichtigen Widerstandszone. Wenn diese überwunden sind, steuert der DJ auf die 8000er Marke zu, die gleichzeitig die nächste Widerstandszone darstellt.

Gold ist in dieser Woche um 24 Dollar auf 951,50 gestiegen, Silber um 53 Cent auf 13,73.

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Mrz-15-2009

Forexnews Woche 11

Forexnews Woche 11

Diese Woche waren die Bewegungen auf dem Forex Markt im Vergleich zu den letzten Monaten zwar ziemlich groß, allerdings hätte ich kaum was davon getradet. Warum nicht? Weil fast alle dieser Bewegungen gegen den Trend waren und weil es sehr gut sein kann das wir nächste Woche den Trend fortsetzen, unsere Gewinne also verlieren würden. Daher ist es in diesen Zeiten wichtig, Gewinne schnell vom Tisch zu nehmen. Man muss auch nicht viel traden, um große Gewinne machen zu können. Oft führt dies zu Overtrading und man verliert das, was man gewonnen hat, im Nachhinein. Der Trade, den ich heute anspreche, ist kommt sehr selten vor. Aber immer noch oft genug, um vielleicht nur mit solchen sehr große Gewinne machen zu können. Dafür ist die Gewinnwahrscheinlichkeit ziemlich hoch und die Methode ziemlich einfach.

Werfen sie einen Blick auf den Chart. Sie sehen den Tageschart des Paares USDCAD. Das blaue Rechteck markiert eine gut etablierte Resistance Area, eine Widerstandszone. Ein Blick nach links zeigt folgendes. Jedes Mal, als der Preis das Rechteck berührt hat, ist der Preis gefallen. Und nicht nur ein paar Pips View definition in a new window, sondern jedes Mal mindestens 800 (!) Pips View definition in a new window. Man konnte also davon ausgehen, dass es auch beim vierten Mal in dieser Zone zu Problemen kommen wird. Der Preis hat diese Zone nämlich nicht nur einmal verlassen, sondern 3 Mal in kurzer Folge. Ich setze also einen Sell Stop auf knapp über 1.30 und meinen Stop Loss irgendwo darüber. Man darf jetzt nicht den Fehler machen und bloß einen Stop Loss von 10 oder 20 Pips View definition in a new window wählen. Forex ist selten so exakt und um so genaue Vorhersagen treffen zu können braucht man sehr, sehr viel Erfahrung.

Was danach passiert ist, sieht man auch auf dem Chart. Wir schließen Freitagnacht bei 1.2714. 300 Pips View definition in a new window niedriger als unser Sell Stop Level. Das allein heißt schon, dass wir ungefähr 3 mal unser eingesetztes Kapital gewonnen haben, würden wir jetzt aussteigen. Bei einem Account von 100000 Euro und einem Risiko von 2 Prozent pro Trade wären das 6000 Euro. Nicht schlecht für 15 Minuten Arbeit, oder? Wenn man solche Trades findet und handelt hat man schon einen großen Vorsprung gegenüber anderen Tradern. Die nächste Frage ist, wo man aussteigt. Dies muss allerdings jeder Händler für sich beantworten, da es in erster Linie damit zusammenhängt, wie wohl man sich damit fühlt, die Position zu halten. Ich setzt die nächste Widerstandszone zwischen 1,25 und 1,26. Es wäre aber auch möglich, dass jetzt ein neuer Abwärtstrend begonnen hat und noch viel, viel größere Gewinnmöglichkeiten existieren. Um sicher zu sein, sollte man seinen Stop Loss allerdings immer trailen, also weiter nach unten setzen, je weiter der Markt fällt, um Gewinne mitnehmen zu können.

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Mrz-15-2009

Devisennews Woche 11

Devisennews Woche 11

Der Schweizer Franke ist der Schweiz selbst zu stark geworden. Dies wurde letzte Woche auf den Charts und in den Nachrichten deutlich, als die Schweizer National Bank wie das letzte Mal 1992 große Summen ihrer eigenen Währung verkauft hat, um den Anstieg gegen den Euro zu bremsen. Diese Woche ist der CHF so stark wie seit 1999 nicht mehr gegen den Euro gefallen, nachdem die Währung in den letzten 6 Monaten rund 7,6 Prozent gegen den Euro gestiegen ist. Der Franke ist knapp 700 Pips View definition in a new window gegen den Euro gefallen. Durch den hohen Preis des Franken seien Produkte aus der Schweiz nicht mehr konkurrenzfähig, was in erster Linie den Exporten schade. Schon im letzten Jahr ist der Franke 11 Prozent gegen unsere Währung gestiegen, als Anleger im Zuge der Finanzkrise sicherere Anlageoptionen suchten.

Der Euro ist in dieser Woche rund 250 Pips View definition in a new window gegen den Dollar gestiegen. So stark ist er seit Dezember nicht mehr gegen die Amerikanische Währung gestiegen. Spekulationen, dass das Schlimmste der Krise vorbei ist, sorgten für den Fall des Dollar gegen den Euro, den Yen, den Australischen und Kanadischen Dollar, da die Nachfrage nach safe-haven Währungen in diesem Fall abnimmt. Der US Dollar Index ist 1,2 Prozent gefallen. Dadurch, dass amerikanische Banken wie JP Morgan, die Bank of America und Citigroup in den ersten zwei Monaten dieses Jahres Gewinne verbuchen konnten, kam es auch auf den Aktienmärkten zu einem Anstieg.

Der Yen ist allein im Februar 7,9 Prozent gegen den Dollar gefallen. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass Japan in eine tiefe Rezession rutscht. Laut einiger Analysten ist 100 Dollar das nächste Ziel für das Paar USDJPY.

Das Pfund ist in dieser Woche 0,7 Prozent gegen den Dollar gefallen und befindet sich zur Zeit mitten auf der Unterstützungslinie aus den Jahren 2000 und 2001. Durch die hohe Risikoeinstellung der Anleger ist auch der Kanadische Dollar gestiegen. Das erste Mal in 5 Wochen. Besonders interessant sind in dieser Zeit die Aktienmärkte. Der DAX hat diese Woche knapp 300 Punkte höher geschlossen als zum Wochenstart, der Dow Jones legte gute 600 Punkte zu. Das lässt auf bessere Zeiten hoffen. Meine persönliche Meinung ist aber, dass wir noch nicht den tiefsten Punkt gesehen haben und die Finanzkrise noch für die ein oder andere Überraschung sorgen wird.

Gold hat diese Woche auf 928,85 Dollar geschlossen, Silber notiert zurzeit auf 13,22 Dollar.

Durch die Stärke des Euro sind auch die Währungen aus Osteuropa gefallen, allen voran der Polnische Sloty, der so stark wie lange nicht mehr gegen den Euro gefallen ist.

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Mrz-15-2009

Forexnews Woche 10

Forexnews Woche 10

Ich will ehrlich sein. Die letzten Wochen waren meiner Ansicht nach nicht leicht zu traden. Natürlich hängt alles von der eigenen Handelsstrategie ab, aber die Seitwärtsbewegungen in den Majors (außer USDJPY) haben zumindest dafür gesorgt, dass man Trades nicht lange halten konnte und langfristige Anleger werden in dieser und den letzten Wochen auch Probleme gehabt haben. Auf den kleineren Timeframes existierte dieses Problem weniger, allerdings gab es auch dort weniger Trends als übrig. Man merkt eben doch, dass auch die Währungsmärkte unter der Unsicherheit am Aktienmarkt leiden und die Finanzkrise auch hier ihre Wirkung zeigt.

Dennoch möchte ich einen Trade ansprechen, der mir beim Scannen der Charts der letzten Woche sofort ins Auge gefallen ist. Dargestellt ist der Stundenchart des GBPUSD. Der Preis befindet sich insgesamt in einem Seitwärtstrend. Was sagt mir das? Ich werde nicht versuchen, meine Position zu halten, sondern auf Grund des fehlenden Trends versuche ich meine Position möglichst schnell wieder loszuwerden.

Ich hoffe also nicht auf einen Breakout aus der kompletten Zone (der erst bei 1.3980 gegeben wäre). Da sich der Preis auf den Tages- und Wochencharts in einem Abwärtstrend befindet und auch der Euro gegen den Dollar fällt, führe ich nur Short Trades aus. Das heißt ich kaufe den Dollar gegen das Pfund.

Was passiert jetzt dort, wo der Pfeil ist? Es ist vor allem der mit dem Pfeil markierte Balken und der nächste, der mich einen Short Trade ausführen lässt. Der Balken ist zwar positiv, wir schließen höher als wir öffnen, allerdings ist mir der Schlusskurs nicht hoch genug, um daran zu glauben, dass wir weiter steigen.

Auf dem MACD existiert Divergenz, was meine Verkaufsentscheidung bestätigt. Ich verkaufe aber nicht, sobald der mit dem Pfeil markierte Balken schließt, sondern warte noch ab, was der nächste Balken macht. Wie erwartet fallen wir und schließen dort, wo der erste Balken seinen niedrigsten Wert erreicht hat. Jetzt setze ich einen Sell Stop ein paar Pips View definition in a new window unterhalb der beiden Balken und meinen Stoploss über das High des Balkens, der dem mit dem Pfeil folgt. In den nächsten Stunden passiert genau das, was wir erwartet haben. Der Preis fällt. Ich setze ein Take Profit von 1:1 RR, d.h. dass genau die Distanz zwischen Stop Loss und Sell Stop die Distanz zwischen Sell Stop und Take Profit ist.

Dadurch gewinne ich soviel Kapital wie ich eingesetzt habe. Handelt man bei 100000 Euro mit 2 Prozent Risiko, ist dieser Trade 2000 Euro wert. Nicht schlecht für 3 Stunden. Wie wir erwartet haben, steigt der Preis kurze Zeit später und setzt seine Seitwärtsbewegung fort. Hier wird klar, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben.

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Mrz-15-2009

Devisennews 10

Devisennews Woche 10

Bei den Majors hat sich in der letzten Woche nicht besonders viel getan. Der Euro ist in dieser Woche bloße 19 Pips View definition in a new window gegen den US Dollar gestiegen und das Pfund ist 200 Pips View definition in a new window gegen die Amerikanische Währung gefallen. Im Vergleich zu den Bewegungen in den letzten Monaten ist das nicht besonders beeindruckend. Laut Barclays Capital sei diese Seitwärtsbewegung allerdings nur temporär und ein folgender Breakout könnte ziemlich stark sein.

Viele Analysen sind ferner der Meinung, dass die Stärke des US Dollars nur ein vorrübergehendes Phänomen sei und kein langfristiger Trend zu sehen ist. Gegen den Schweizer Franken ist der Dollar in dieser Woche um 131 Pips View definition in a new window gefallen. Gegen die Japanische Währung konnte der Dollar 55 Pips View definition in a new window ansteigen, nachdem er diese Woche kurz vor 100 Yen gestoppt hat und in der Nähe des Öffnungskurses geschlossen hat.

Wieder einmal ein wunderbares Beispiel für die Bedeutung, die runde Zahlen in der Welt des Forex haben. Analysten sehen den Dollar in den nächsten Wochen jedoch gegen den Yen schwächer und halten 95 Yen für ein wahrscheinliches Ziel.

Das wohl für Forex Trader interessanteste Ereignis in dieser Woche ist, dass die Bank of England am Donnerstag den Leitzins auf 0,5 Prozent gesenkt hat. Das ist das niedrigste Zinsniveau seit der Gründung der Englischen Zentralbank im Jahr 1694. Da durch die Zinssenkung jetzt die geldpolitischen Maßnahmen ausgereizt sind, will die Zentralbank in großem Stil Staatsanleihen und Wertpapiere von Geschäftsbanken abkaufen.

Auch die Kanadische Zentralbank hat diese Woche angesichts großer Verluste ihre Leitzinsen gesenkt. Durch die große Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten und den niedrigen Ölpreis ist der Kanadische Dollar in den letzten Wochen stark gefallen.

Laut RBC Capital ist es wahrscheinlich, dass der Euro bis auf 1,2329 fallen wird, wenn die nächste Unterstützungslinie durchbrochen wird. Auch ich bin der Meinung, dass der Abwärtstrend noch kein Ende erreicht hat und wir in nächster Zeit einen Ausbruch sehen werden. Ob nach oben oder unten kann man natürlich nicht sagen, allerdings könnten die Unterstützungen bei 1,23 und 1,24 Probleme bereiten.

Noch ein paar letzte Worte zu den Aktienmärkten. Der Dow Jones ist 430 Punkte gefallen, der DAX knapp 150. Nachdem wir aus der letzten Seitwärtsbewegung ausgebrochen sind, halte ich weitere Verluste in den nächsten Wochen für sehr wahrscheinlich.

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Mrz-3-2009

Devisennews Woche 9

Devisennews Woche 9

Für das größte Aufsehen hat in dieser Woche wohl der Japanische Yen gesorgt. Er hat die Erwartungen der letzten Woche noch unterschritten und notiert zu Handelsschluss auf 97,58. John Normand, Global Head des Forex Strategie Abteilung von JP Morgan sagte, dass der US Dollar in den nächsten Wochen auf jeden Fall auf 105 Yen steigen werde. Der starke Anstieg des Yen, der als sicherer Hafen in den Zeiten der weltweiten Finanzkrise, hat in den letzten Wochen ein jähes Ende gefunden.

Die Annahme, dass die Japanische Wirtschaft am wenigsten unter den Folgen der Krise leiden werde, ist offensichtlich falsch. Japan trifft es am härtesten und diese Entwicklung spiegelt sich direkt in der Entwicklung des Yen wider. Übermäßig negativ eingestellt sind die Analysten bei JP Morgan allerdings nicht und sehen den Dollar bis zum September 2009 wieder bei 95 Yen notieren.

Der Euro ist diese Woche rund 130 Pips View definition in a new window gegen den Dollar gefallen. Hayman Advisors LP, die Firma die 500 Millionen Dollar daran verdiente, auf den Untergang des Subprime Mortgage Marktes zu setzen, sieht einen baldigen Zerfall der Europäischen Währungsunion bevor. Richard Howard, Managing Director bei Hayman, sieht folgendes Problem: Deutschland werde sich nicht daran beteiligen, ausländischen Banken der Euro Zone zu retten, wenn die eigenen Länder wie Spanien, Italien und Österreich nicht mehr alleine ihre Probleme lösen können.

Auch das Pfund ist wider leicht gegen den Dollar gefallen. Der Konsumpreisindex liegt auf dem tiefsten Wert seit 30 Jahren. Die Britische Währung ist 2008 23 Prozent gegen den Euro und 26 Prozent gegen den US Dollar gefallen, während Großbritannien in die größte Rezession seit 1991 gerutscht ist.
Der Dollar ist gegen den Mexikanische Peso diese Woche wieder höher gestiegen und notiert zu Handelsschluss bei 15,246. Bei der Marke von 15 wurde wichtige Stop Levels erreicht und der Anstieg in den nächsten Wochen dürfte abschwächen, so Francisco Diez von RBC Capital Markets in New York.

Der DAX und der Dow Jones sind diese Woche weiter gefallen und haben damit meine Erwartungen bestätigt. Der Deutsche Index liegt damit unter der wichtigen 4000er Marke und der Dow Jones ist nur noch 60 Punkte von der 7000 Marke entfernt. Beide Währungen sind im Zuge der Finanzkrise mehr als 50 Prozent gefallen. Die Frage ist jetzt, wann sollte man als Anleger wieder Aktien kaufen? Ich bin zu vorsichtig, um jetzt schon zu kaufen, aber irgendwann in der nicht so fernen Zukunft WIRD es einen Punkt geben, an dem man kaufen sollte. Denn wenn Deutschland nicht pleite geht, wovon ich nicht ausgehe, werden wir langfristig wieder die alten Hochs sehen. Die Frage ist bloß, wie lange dies dauern wird.

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Mrz-3-2009

ForexWoche 9

Eine der beeindruckendsten Entwicklungen am Forex Markt ist meiner Meinung nach der Anstieg des Dollar gegen den Mexikanischen Peso. Seit ungefähr 10 Jahren hat sich das Paar auf den Wochencharts mehr oder weniger in einer Seitwärtsbewegung befunden, wenn wir uns die Charts aus der heutigen Perspektive anschauen.

Im August 2008 sorgte ein bullisher Balken für den starken Aufwärtstrend, in welchem wir uns seitdem befinden. Wie sie auf dem Chart sehen können, haben sich die Balken extrem weit vom 21 EMA entfernt und das Paar ist fast jede Woche gestiegen.

Ich will diese Woche darauf eingehen, wie man einen solchen Trend handeln kann. Erstmal das Problem. Wir wissen erst im Nachhinein, dass der Preis so stark gestiegen ist. Oft steigt der Preis ein bisschen, nur um dann wieder zu fallen. Jetzt ist es leicht zu sagen, dass wir uns in einem Trend befinden, aber oft erkennt man erst zu spät, dass sich der Preis in einem Trend befindet.

Für viele ist der Preis dann bereits zu hoch, um noch zu kaufen. Ich aber sag euch: Vergesst buy low, sell high. Es ist nur eine von vielen Strategien, die funktionieren können. Genauso gut funktioniert Buy high, sell higher. Steven Schwartzman, CEO von Blackstone, einer der erfolgreichsten Private Equity Firmen, sagte mal auf einem Vortrag. We never try to catch the bottom Wir versuchen niemals am tiefsten Punkt zu kaufen. In Aufwärtstrends zu kaufen und in Abwärtstrends zu verkaufen ist im Grunde eine der besten Strategien, aber sie ist noch nicht hinreichend, um Erfolg zu haben.

Denken sie über folgende Strategie nach: Sobald sie sehen, dass sich ein Trend gebildet hat, beschließen sie von da an nur noch long zu gehen, also zu kaufen. Gehen sie auf die Tagescharts. Wenn der Preis im Trend ist, wird es auch immer zu Korrekturen kommen. Warten sie bis eine klare Unterstützungslinie zu sehen ist. Wenn die Unterstützungslinie jetzt hält, der Preis also nicht unter ihr schließt, bzw. am nächsten Tag wieder über dieser Linie schließt, setzten sie einen Buystop über den jeweiligen Balken und ein Stop Loss unter der Unterstützungslinie. Diese Strategie kann man noch mit verschiedenen Indikatoren verfeinern, aber im Grunde ist es ein simples Konzept, was dadurch funktioniert, dass wir den Vorteil des Trends und der Unterstützung gleichzeitig ausnutzen.

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