Devisennews Woche 8
Die achte Kalenderwoche des Jahres 2009 hat zumindest bei den Majors keine großen Bewegungen gesehen. Nachdem der Euro bis Freitag um fast 300 Pips
gefallen ist, hat er sich bis zum Handelsschluss wieder erholt, indem er in nur wenigen Stunden knappe 300 Pips
gestiegen ist. Auf Grund von Ängsten der Verstaatlichung von weiteren US Banken seien automatische Buy Orders ausgelöst worden, sodass der Kurs Freitag Nacht sogar höher lag als zum Wochenanfang. Der Euro ist in dieser Woche auf ein Drei-Monats Tief gefallen. Durch die Anzeichen, dass auch die osteuropäischen Mitglieder der Währungsunion stärker als bisher angenommen von der Finanzkrise betroffen seien, fiel die Europäische Währung in dieser Woche auf ein Tief von 1.2513. Damit hat der Euro schon 8,2 Prozent in diesem Jahr verloren. So viel wie selten zuvor. Ängste, dass unsere Währung zusammenbrechen könnte, seien laut Finanzminister Peer Steinbrück jedoch absurd. Auch meiner Meinung nach zählt der Fall des Euro zu den normalen Schwankungen von Währungspaaren und bietet keinen Grund zur Sorge, zumal ein schwacher Euro auch für Exporte vorteilhaft ist.
Der Yen ist diese Woche um mehr als 150 Pips
gegen den US Dollar gefallen. Nachrichten aus Japan, dass das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal aufs Jahr gerechnet um 12,7 Prozent gefallen ist, sorgten für eine Abschwächung des Yen. Auch der Schweizer Franke ist marginal gegen den Dollar gestiegen. Das Pfund ist um knapp 500 Pips
gegen den Yen gestiegen und hat eine Art Bottom gebildet. Der Preis ist in den letzten Wochen immer langsamer gefallen und seit einem Monat gestiegen. An eine Umkehr des Trends glaube ich allerdings bisher noch nicht.
Interessanter haben sich in dieser Woche die exotischen Währungen verhalten. Der polnische Zloty ist auf ein 5 Jahrestief gefallen, nachdem der Dollar im August 2008 seinen Aufwärtstrend begonnen hat. Der Dollar hat allerdings schon wieder 200 Punkte von seinem Höchststand eingebüßt und liegt jetzt fast wieder bei seinem Eröffnungskurs gegen die Währung aus Polen. Auch gegen den Mexikanischen Peso ist die amerikanische Währung enorm gestiegen. Nachdem wir letzte Woche das erste Mal über dem starken Widerstand von 14.300 geschlossen haben, sind wir diese Woche noch weiter gestiegen. Die Mexikanische Zentralbank hat diese Woche ihre Zinsen gesenkt, allerdings weniger als erwartet. In 6 Monaten ist der Peso um rund 31 Prozent gefallen und die Mexikanische Wirtschaft schrumpfte um 1,6 Prozent im 4. Quartal 2008, so viel wie seit 2002 nicht mehr.
Natürlich sind das keine guten Aussichten, allerdings ist mein Ratschlag, sich von den Fundamentaldaten nicht verunsichern zu lassen und seinem Trading Plan zu folgen.
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