Dollar legt leicht zu
Am heutigen Dienstag ging es am Forex Markt wieder Rund. Kein Wunder: Es sind kaum Forex Händler aktiv und damit ist eine dünne Liquidität vorhanden. Kauf und Verkauforder rufen dann gleich grosse Kursschwankungen hervor. Gründe für diese Kursschwankungen gibt es fundamental nicht wirklich.
Am Vormittag hat der Euro knapp 2 Dollarcent zugelegt. Verglichen mit dem Yen legt er gut um einen Yen zu. Das sind Schwankungen die man sonst nur innerhalb von mehreren Tagen sieht. Am Abend kommen dann noch ein paar interessante Zahlen heraus: der Einkaufsmanagerindex Chicago und das vom Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board ermittelte US-Verbrauchervertrauen.
2008 haben sich grössere Schwankungen in den Wechselkursbewegungen gezeigt. Gut für Forex Händler. Seit Beginn des Jahres wo der Euro noch bei 1,4602 USD ist er dann erst mal um knapp 10% auf das Jahreshoch bei 1,6039 USD gerauscht. Grund war der grosse Renditeunterschied zwischen Euroland und USA.
Bekanntlich hat ja die FED die Fed Funds Rate bis April bereits um 225 Basispunkte auf 2,0% gesenkt, während die EZB ihren Mindestbietungssatz im Juli noch einmal um 25 Basispunkte auf 4,25% angehoben hat.
Kaum später ist dann der Euro erst mal tief abgetaucht. Aber auch gut für Forexhändler. Um über 23 % auf das Jahrestief bei 1,2328 USD. Die Unsicherheit hat die Anleger in sichere Häfen von Vermögenswerten getrieben, wie zum Beispiel US Staatsanleihen. Die haben den Vorteil, dass dort die Liquidität sehr hoch ist, während der Markt in Euro vergleichsweise zersplittert ist und damit weniger Liquidität sprich Sicherheit bietet. Aber auch technisch gab es einige Anzeichen für den geneigten Forex Trader das zu erkennen.
Turbulent war es in diesem Jahr auch für die Währungen einiger Schwellenländer wie die Türkei oder Ungarn.
Posted under DevisenNews